Diagnose Brustkrebs: Das ist jetzt wichtig
Gehen Sie freundlich mit sich selbst um
Lassen Sie sich zu keinem Zeitpunkt unter Druck setzen - weder von Ärzten noch von Ihrem Partner und anderen nahe stehenden Personen. Es gibt nicht die eine richtige Strategie zur Bewältigung dieser Krankheit, sondern viele verschiedene. Nur Sie selbst können für sich herausfinden, was für Sie persönlich gut und richtig ist. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen jetzt gut tun und Sie stützen. Setzen Sie sich auch selbst nicht unter Leistungsdruck und überfordern Sie sich nicht.
Sie müssen und können nicht nur positiv denken. Lassen Sie auch Trauer, Schmerz und kleine Durchhänger zu. Das ist völlig in Ordnung. Und auch anstrengende Behandlungen müssen nicht mit Bravour durch gestanden werden. Sie dürfen sich ruhig auch mal an einer Schulter ausweinen und müssen nicht immer stark sein - auch für Ihren Mann und Ihre Kinder nicht.
Teilen Sie anderen Ihre Wünsche und Bedürfnisse mit. Dann können Sie Ihre Krankheit leichter ertragen, und Angehörige, die sich oft hilflos und überfordert fühlen, können ihre Ängste ebenfalls aussprechen und außerdem gezielt etwas für Sie tun.
Suchen Sie sich professionelle Hilfe, wenn Sie allein nicht weiterkommen
Halten Ängste, Niedergeschlagenheit und Alpträume über längere Zeit an, haben Sie an nichts Freude mehr und fühlen Sie sich anhaltend schlecht, sprechen Sie mit einem Psychotherapeuten oder einer psychoonkologischen Fachkraft in einem Brustzentrum. Auch bei Selbsthilfegruppen und ambulanten Beratungsstellen für Krebskranke gibt es Gesprächsangebote. Das ist kein Eingeständnis von Schwäche, sondern kann sehr entlastend sein. Manchmal hilft schon ein Gespräch weiter. Machen Sie sich das Leben nicht unnötig schwer!
> Adressen von Psychotherapeuten unter www.psychotherapeuten-liste.de













