Mammografie-Screening: Die wichtigsten Fakten

Ist das Mammografie-Screening wirklich sinnvoll? Wem nutzt es, was sind die Nachteile? Wir haben die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

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Röntgen-Reihenuntersuchung: Das klingt nach Massenabfertigung. Ich würde mir meine radiologische Praxis lieber selbst aussuchen.

Verständlich - besonders, wenn dort schon frühere Mammografien vorliegen und man neue Bilder sofort damit vergleichen könnte. Doch am kassenfinanzierten Mammografie-Screening dürfen nur Einrichtungen teilnehmen, die besondere Bedingungen erfüllen. Dazu gehören z. B. die spezielle Schulung der Röntgenassistentinnen und Ärzte sowie die Dokumentation und Qualitätskontrolle durch übergeordnete Stellen. Und auch wenn noch nicht alle Geräte den strengen europäischen Leitlinien entsprechen: Anders als in einer normalen Praxis müssen sie in jedem Fall täglich geprüft werden.

Nach dem Mammografie-Screening muss man ewig auf das Ergebnis warten!

Die Röntgenaufnahmen werden in speziellen Zentren ausgewertet. Normalerweise soll es nicht länger als sieben Werktage dauern, bis Ihnen mitgeteilt wird: "Alles in Ordnung" oder - viel seltener - "Es gibt eine Auffälligkeit, bitte kommen Sie kurzfristig zur Abklärung in das Screening-Zentrum".

Doch schon diese Zeitspanne ist für manche Frauen sehr belastend. Verunsichernd ist es für viele auch, dass sie üblicherweise per Post informiert werden. In manchen Zentren gibt es aber die Möglichkeit, das Ergebnis in die Frauen- oder Hausarztpraxis schicken zu lassen - und dort im Fall der Fälle alles in Ruhe zu besprechen.

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  • BRIGITTE Heft 16/ 2007
    Text: Dr. Sabine Thor-Wiedemann
    Fotos: DAK/ Wigger, Kooperationsgemeinschaft Mammographie/ Gerit Godlewsky
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