Welche Gesundheitsrisiken haben Anti-Baby-Pillen?
Alle Präparate, die Östrogene enthalten, erhöhen das Risiko für Thrombose, Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Thrombose-Risiko ist leider mit der 2. und 3. Generation der Pillen noch gestiegen, das zeigt jetzt eine neue Studie der Universität Leiden. Pillen der 2. Generation verdreifachen das Thrombose-Risiko, Pillen der 3. Generation verfünffachen es sogar im Vergleich zu Frauen, die keine Hormonpräparate nehmen.
Ein besonders hohes, nämlich sechs- bis siebenfach erhöhtes Risiko hatten Kombinations-Präparate, die Desogestrel, Cyproteronazetat Norgestimat oder Drospirenon enthielten. Ob auch Minipillen, die Desogestrel als einzigen Wirkstoff enthalten, das Thrombose-Risiko erhöhen, konnte durch die Studie nicht geklärt werden.
Das Thrombose-Risiko ist übrigens vor allem im ersten Jahr nach Start der Pillen-Einnahme erhöht. Wer bereits seit Jahren die Pille nimmt, ist deutlich weniger gefährdet.
Zur Frage, ob die Anti-Baby-Pillen in ihrer heutigen Dosierung das Krebsrisiko erhöht, gibt es unterschiedliche Studienergebnisse. Zumindest scheint es Effekte in verschiedene Richtungen zu geben: Das Brustkrebsrisko wird möglicherweise leicht erhöht, das Eierstockkrebsrisiko aber gesenkt.
Bei der Minipille gibt es kein erhöhtes Krebsrisiko, bei längerer Einnahme kann sie aber zur Bildung von Eierstockzysten führen.














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am um
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BRIGITTE.de-Team
am 20.10.11 um 14:20
Liebe Mirjana,
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Mirjana
am 19.10.11 um 18:47
Eine Frage bitte an die Redaktion. In dem Artikel wurden neuere Studien erwähnt, denen gemäß das Thrombose-Risiko durch die Pille sich verdrei- bis verfünffacht.
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BRIGITTE.de-Team
am 23.08.11 um 15:20
Liebe viola-21,
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viola-21
am 23.08.11 um 01:09
hi leute ich brauch ein guten rat.. bin jetzt 21 und möchte mit der pille anfangen da ich geheiratet habe aber die nächsten 1.5 jahre noch kein baby möchte jetzt hat mir meine frauenärztin eine pille verschrieben (cyproderm)(gestagen-östrogen-kombination)...
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Helen (w,35)
am 03.08.11 um 13:52
Bitte etwas mehr Sachlichkeit. Die Panik um das Thromboserisiko bei Einnahme der Pille ist wirklich übertrieben. Das Thromboserisiko bei jungen Frauen ohne Pille beträgt 2 bis 3 von 10.000, das sind also 0,02%-0,03%. Bei einer Verdopplung des Risikos durch Einnahme der Pille liegt das Thromboserisiko bei 4 bis 6 von 10.000, das sind dann 0,04-0,06 %. Trotz Verdopplung also ein geringes Risiko. WIe hoch ist das Risiko an einer Lungenembolie zu sterben.Eine Lungenembolie erleiden 10% der Pillenanwenderinnen, die eine Thrombose bekommen (also 10% der 0,06 %) – mit einer Mortalität von 10%. Im Jahr 2007 lag die Sterblichkeitsrate pro 1 Million Einwohner im Alter von 15 bis 44 Jahren für eine Lungenembolie bei 3, für Unfälle bei 55 und für Selbsttötung bei 75. Es ist also 25 mal wahrscheinlicher, dass eine Frau sich selber umbringt, als durch die Pille zu sterben.
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Janine
am 11.02.11 um 18:02
hi, auch ich hatte 2007 mit 24Jahren eine Thrombose. Ich musste 2Mal operiert werden und hab viel Glück gehabt. Ich bin schlank, hab nicht geraucht, hab keine Gerinnungsstörung. Aber ich hab die Pille genommen, eine Mikropille! Die Ärzte waren sich alle ziemlich einig, dass die Pille die Ursache für die Thrombose war. Ich kenne auch noch ein anderes junges Mädel, die eine Thrombose hatte. Scheint also gar nicht sooo selten zu sein! Ich nehme aber an dass die Pharma-Industrie und Frauenärzte die Gefahr gerne herunter spielen - aus finanziellen Gründen!
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Carolin
am 13.12.10 um 11:58
Hallo !
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reinita
am 13.10.09 um 21:12
Viele Frauen wissen es nicht, ich wußte es auch nicht, dass solche Hormonpräparate synthetische Hormone enthalten, die zig mal stärker sind als die körpereigenen Hormone. Deswegen blockieren sie alles, was zu blockieren gibt. Der Körper kann ein paar oder mehrere Jahre mitmachen, irgendwann aber wird er keine Lust mehr haben und wehrt sich. Brustkrebs kann u.a. eine der Folgen sein.
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Andrea
am 06.10.09 um 16:58
Nehme seit 28 Jahren die Pille und habe wegen Wassereinlagerungen zur YAZ gewechselt. Nehme sie seit 3 Monaten und hatte noch nie so viele Nebenwirkungen wie bei dieser Pille. Habe sie vor 14 Tagen mittendrin abgesetzt weil ich nicht zur Arbeit konnte. Werde jetzt wahrscheinlich keine Pille mehr nehmen.
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Braut666
am 03.10.09 um 02:01
Eine Bekannte von mir starb auch an einer Embolie, ausgelöst vermutlich durch die Pille (Thrombose) sie wurde nur 20 Jahre alt. +RIP+
mehr (10)bei einer schwer wiegenden Nebenwirkung wie Thrombose würde ein Medikament mit einer derart hohen Nebenwirkungsquote gar nicht erst zugelassen. Tatsächlich liegen die Zahlen weit niedriger als von Ihnen genannt.
Ohne Pille erleiden etwa 5 von 100.000 Frauen eine Thrombose. Bei 2. Generation sind es 15, bei Pillen der 3. Generation 25 von 100.000.
Herzliche Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team
In diesem Zusammenhang würden mich die absoluten Zahlen interessieren. Das heißt: a) Wie viele von tausend Frauen, die NICHT die Pille nehmen, erleiden eine Thrombose?
b) Wie viele von tausend Frauen, die die Pille nehmen, erleiden eine Thrombose?
Denn nehemen wir einmal an, dass die Antwort auf a) 2 ist und die Antwort auf b) 10 ist, so ist zwar das Thrombose-Risiko bei Pille-Nehmerinnen fünf Mal so hoch, dennoch liegt das Risiko bei 1%, also denkbar niedrig. Bzw. in diesem Falle würde das Thrombose-Risiko von 0,2% auf 1% erhöht werden, was ich persönlich als nicht besonders schwerwiegend einschätzen würde.
Über Ihre Antwort würde ich mich sehr freuen.
Gruß Mirjana
grundsätzlich können Sie schon im ersten Zyklus nach Absetzen der Pille schwanger werden. Mehr Informationen darüber können Sie unserem Artikel "Pille absetzen: Die wichtigsten Fakten" (http://www.brigitte.de/gesund/gesundheit/pille-absetzen-1075875/) entnehmen. Wir empfehlen Ihnen jedoch dringend, über das Thema auch mit Ihrer Frauenärztin zu sprechen.
Herzliche Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team
ich hab angst das ich danach probleme habe überhaubt ein kind zu bekommen was könnt ihr mir raten ist echt dringend. dankee
http://www.medical-tribune.ch/deutsch/Aktuelles/2010/pille_thrombose.php
Ich habe nur 4 Monate lang eine Combipille eingenommen, die laut Frauenärztin sehr gut verträglich sein sollte. Da war ich grade 22 und bin morgens aufgestanden und hatte bloß ein unangenehmes Ziehen im Bein .. Das Ergebnis war erschreckend : Eine voll ausgeprägte Thrombose die bereits in den Oberschenkel gewandert war - Lebensgefahr und strengste Bettruhe!!
Ich hatte keine bekannten Risikofaktoren und auch keinen Gendefekt ..
Soviel zu gut verträglich !!
Mein Bein ist dauerhaft geschädigt und ich muss täglich Kompressionsstrümpfe tragen .
Daher kann ich nur jeder Frau von der Einnahme abraten - jede Frau hat so ein Risiko - ich hatte nur Glück, dass ich keine Embolie hatte.
Jetzt seh ich das so: Ich bin lieber schwanger und lebendig als umgekehrt !
Kondome funktionieren schließlich auch !