Krebsmythen
auf dem Prüfstand
- In diesem Artikel:
Deos lösen Brustkrebs aus
Die Angst kommt per Kettenbrief: Deoroller verursachen Brustkrebs - Mails mit diesem Inhalt kursieren schon seit einer ganzen Weile im Internet. Wissenschaftlich ist das nicht belegt: Weder müssen wir schwitzen, um Schadstoffe aus dem Körper zu leiten, noch wirken Deos auf Gene oder Hormone, die das Brustkrebsrisiko bestimmen. Bestandteile der Schweißstopper werden zwar in die Haut aufgenommen und können manchmal bei einer Mammografie der Brust zu sehen sein. Mit Brustkrebs hat das aber nichts zu tun.
Die Angst vor dem Krebs-Deo flammte neu auf, als man in Brustkrebs-Tumoren Konservierungsstoffe fand, wie sie auch in Deos enthalten sind - so genannte Parabene. Die Forscher betonten aber, es gebe keinen Grund zu glauben, dass der Krebs dadurch ausgelöst wurde. Die Stoffe finden sich auch im Gewebe gesunder Frauen.
















-
am um
-
S. Hess
am 28.07.11 um 21:28
"Das Antikrebsbuch" von Dr. Servan-Schreiber, anerkannter Schulmedinziner und Wissenschaftler, warnt eindringlich davor Kosmetika mit Parabenen oder Buthylphenyl etc zu verwenden. Achtung: außer in Naturkosmetik fasst überall enthalten!
-
Patricia Glantz
am 11.04.11 um 22:05
Die Hoheit der Journalisten, meine Kollegen spricht....und das Wort gilt ?! Vor ein paar Jahren habe ich Ihre Redaktion darauf aufmerksam gemacht dass Lösemittel in haarfärbemitteln unter anderem die Ursache für die stark zunehmende Krebsart der B-Zell-Lymphome ist. Das kann man in jeder Pathologie Vorlesung an deutschen Unis nachlesen. Aber der "Farbexperte" in Brigitte der die Mittel als total ungefährlich beschreibt ist ja total unabhängig. Er verdient sein Geld hauptsächlich bei Loreal...wir sollen die Wahrheit nicht wissen. Die Interessen sind zu stark. Werbeetats...Trotzdem eine nette Zeitschrift. Sonnige Grüße Patricia Glantz good hope Stiftung für Patientenwürde und humane Krebstherapie
-
Johanna Walden
am 30.01.11 um 17:12
Hallo, ich frage mich immer wieder, warum Studien der European Journal of Cancer oder die Veröffentlichungen im Fachmagazin "Chronobiology International" einfach ignoriert werden? Kann es sein, das die Textilindustrie mit dem schalten von Werbung in Frauenzeitungen, da in genau diesen, eine objektive Berichterstattung verhindern? Singer und Grismaijer haben die Kausalität von BH-Tragen und Brustkrebst eindeutig bewiesen. Gruss Johanna
-
BRIGITTE.de-Team
am 03.01.11 um 13:44
Liebe/r Asi76,
-
Asi76
am 29.12.10 um 14:53
Nicht die engen BHs fördern das Brustkrebs-Risiko, sondern die Bügel-BHs.
mehr (5)Diese Stoffe haben eine hormonähnliche Wirkung und bei von Krebs betroffenen Personen unbedingt zu vermeiden!
Übrigens ein ganz bekannter Fakt!
auch hierbei handelt es sich um einen Mythos.
Herzliche Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team
Inzwischen arbeitet man oft stundenlang an PCs oder anderen elektronischen Geräten.
Der nahe Kontakt mit dem Draht in den BHs erhöht das Brustkrebs-Risiko...