Krebsmythen
auf dem Prüfstand

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In diesem Artikel:

Manche Krebsarten sind ansteckend

Krebs kann durch Viren entstehen - spätestens seit der Debatte um die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs dürften das viele Frauen wissen. Und schon klopft sie wieder an, die Angst: Kann ich mich anstecken?

Fakt ist: Egal ob Händedruck oder vertauschte Tassen: Im Alltag muss niemand Angst haben, sich bei einem Krebskranken anzustecken. Auch kann man kranke Angehörigen oder Freunde bedenkenlos pflegen.

Nur bei 15 Prozent aller Krebsfälle weltweit spielen Viren überhaupt eine Rolle; in Industrienationen ist der Anteil noch sehr viel geringer, weil es weniger Infektionen gibt. Und auch bei den wenigen Krebsarten, bei denen Virusinfektionen das Risiko erhöhen können, sind sie nie der alleinige Auslöser.

So können zwar HPV-Viren, die zu Gebärmutterhalskrebs beitragen können, beim Sex von einem Menschen auf den anderen übertragen werden. Man schätzt, dass weit mehr als die Hälfte aller Frauen mit HPV-Viren in Kontakt kommt. Aber nur ein Bruchteil, jedes Jahr etwa 6500 Frauen in Deutschland, entwickelt Gebärmutterhalskrebs.

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  • Artikel vom 01.10.2008
  • Text: Angelika Unger
    Foto: 106313/photocase.com
Letzte Kommentare
  • S. Hess
    am 28.07.11 um 21:28
    "Das Antikrebsbuch" von Dr. Servan-Schreiber, anerkannter Schulmedinziner und Wissenschaftler, warnt eindringlich davor Kosmetika mit Parabenen oder Buthylphenyl etc zu verwenden. Achtung: außer in Naturkosmetik fasst überall enthalten!
    Diese Stoffe haben eine hormonähnliche Wirkung und bei von Krebs betroffenen Personen unbedingt zu vermeiden!
    Übrigens ein ganz bekannter Fakt!
  • Patricia Glantz
    am 11.04.11 um 22:05
    Die Hoheit der Journalisten, meine Kollegen spricht....und das Wort gilt ?! Vor ein paar Jahren habe ich Ihre Redaktion darauf aufmerksam gemacht dass Lösemittel in haarfärbemitteln unter anderem die Ursache für die stark zunehmende Krebsart der B-Zell-Lymphome ist. Das kann man in jeder Pathologie Vorlesung an deutschen Unis nachlesen. Aber der "Farbexperte" in Brigitte der die Mittel als total ungefährlich beschreibt ist ja total unabhängig. Er verdient sein Geld hauptsächlich bei Loreal...wir sollen die Wahrheit nicht wissen. Die Interessen sind zu stark. Werbeetats...Trotzdem eine nette Zeitschrift. Sonnige Grüße Patricia Glantz good hope Stiftung für Patientenwürde und humane Krebstherapie
  • Johanna Walden
    am 30.01.11 um 17:12
    Hallo, ich frage mich immer wieder, warum Studien der European Journal of Cancer oder die Veröffentlichungen im Fachmagazin "Chronobiology International" einfach ignoriert werden? Kann es sein, das die Textilindustrie mit dem schalten von Werbung in Frauenzeitungen, da in genau diesen, eine objektive Berichterstattung verhindern? Singer und Grismaijer haben die Kausalität von BH-Tragen und Brustkrebst eindeutig bewiesen. Gruss Johanna
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