Magersucht
- In diesem Artikel:
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- Magersucht - was ist das eigentlich?
- Wer bekommt Magersucht?
- Welche Beschwerden sollten mich aufhorchen lassen?
- Wie stellt der Arzt fest, ob ich betroffen bin?
- Wie kann man Magersucht behandeln?
- Gibt es auch sanfte Heilmethoden?
- Wie kann ich mich schützen?
- Wo kann ich weiterlesen, wenn ich mehr Informationen haben möchte?
Magersucht - was ist das eigentlich?
Magersucht, auch Anorexia nervosa genannt, ist eine psychisch ausgelöste Ess-Störung. Bei Magersüchtigen dreht sich alles nur noch ums Abnehmen: Sie essen kaum noch, treiben übermäßig Sport, schlucken Abführmittel und Appetitzügler.
Magersucht beruht auf einer gestörten Körperwahrnehmung: Die Betroffen empfinden sich als zu dick, auch wenn sie objektiv betrachtet längst untergewichtig sind. Hungern wird für sie zum Beweis, dass sie die Macht über ihren Körper haben.
Wird Magersucht nicht behandelt, stirbt jede zehnte Betroffene an den Folgen der Unterernährung.
Wer bekommt Magersucht?
Man gehrt davon aus, dass 800.000 Deutsche magersüchtig sind, 95 Prozent davon Frauen. Die meisten Betroffenen sind zwischen 15 und 25 Jahre alt. Möglicherweise gibt es eine genetische Veranlagung zu Magersucht. Vielleicht steckt auch eine Störung der Hormone Leptin und Seroronin dahinter.
Magersucht beginnt oft in der Pubertät, wenn mit dem körperlichen Wandel psychische Probleme einhergehen. Die meisten Magersüchtigen sind konfliktscheu und zurückhaltend, dabei aber sehr ehrgeizig und perfektionistisch.













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am um
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Lilja Schakaaaeit
am 13.11.12 um 14:10
Ich bin jetzt 14,und war als Kind magersüchtig.
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GästinX
am 21.08.11 um 11:47
Was mich oft bei dieser, aber auch bei allen möglichen anderen Suchterkrankungen, stofflich oder psychisch, so verletzt ist, dass das eh schon angeknackste Selbstwertgefühl der meisten Betroffenen oft durch "Schubladendenken" und "Selbst-schuld"-Vorwürfe/Andeutungen noch belastet wird. Sätze wie oben "Die meisten Magersüchtigen sind konfliktscheu und zurückhaltend, dabei aber sehr ehrgeizig und perfektionistisch." sind in meinen Augen eine weitere Abwertung. Anderswo sind Ehrgeiz, Selbstbeherrschung, Perfektionismus und konziliantes Verhalten plötzlich Werte!! Eine "gute Therapie" sollte nicht nur (und wie von "genuss" erwähnt sehr wichtig) auf "harte physische Fakten" schauen, sondern versuchen, diese durchaus oft vorhandenen Persönlichkeitsmerkmale positiv, "selbstfürsorglich" und nicht selbstzerstörerisch "einzusetzen" zu lernen.
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lena
am 29.05.11 um 19:31
Sicherlich gibt es einige dünne Frauen und Männer, hinter denen sich eine Essstörung verbirgt. Aber man muss nicht besonders dünn sein wenn man eine Form der Esstörung hat. Deshalb ist mir auch der erste Satz oben sehr übel aufgestoßen. Aus folgendem Grund:
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genuss
am 11.09.10 um 06:12
Ich las von einer Frau, die wegen Magersucht behandelt wurde. Nachdem ein Arzt bei ihr Zöliakie (Sprue) diagnostiziert habe, habe sie zugenommen.
mehr (4)Es sind eben viele Psychisch belastende Dinge passiert,obwohl ich noch relativ klein war.
Ich weiß wovon ich spreche,der Arzt hat gesagt,dass das jeder Zeit zurück kommen kann.
Jedem würde ich raten,wenn man jemand magersüchtigen kennt,ihm oder ihr zu helfen.
Es gibt diese Krankheit. Aber sie wird auch sehr gerne von den Medien behandelt weil sie auch ein Modethema ist. Daraus ist aber eine andere Sache entstanden: Dünne Frauen, die es auch zahlreich von Natur aus gibt, werden generell als krank eingestuft und seltsamerweise auch häufig schlecht behandelt von ihrer Umwelt.
denn der obere Satz, sie ist halt dünn, stimmt nun mal auch sehr häufig.Ich selbst bin sehr zart und werde sehr oft beleidigt und als krank hingestellt. Die Medien haben die Verantwortung beide Seiten aufzuzeigen. Das ist Aufklärung
Wie genau wird auch nach körperlichen Ursachen gesucht?