Migräne: Raus aus meinem Kopf!

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Aber dann hilft ja nichts, oder?

Etwa die Hälfte aller Betroffenen behandelt ihre Anfälle auf eigene Faust, ohne jemals deswegen beim Arzt gewesen zu sein. Viele meinen, die Medizin könne ihnen ja ohnehin nicht helfen. Dabei hat sich in den letzten Jahren in der Kopfschmerz-Forschung viel getan: Mittlerweile gibt es spezielle Migränemittel, sogenannte Triptane, die nicht den Schmerz, sondern seine Ursache bekämpfen, die Entzündungen in den Blutgefäßen. Seitdem lassen sich auch schwere Migräneanfälle behandeln.

Und wirksam vorbeugen kann man ebenfalls: etwa durch Medikamente wie Betablocker oder Therapien wie das Biofeedback-Verfahren. Selbst wer die Schmerzen jahrelang mit sich selbst ausgemacht hat, kann erfolgreich behandelt werden.

Trotzdem ist es gefährlich abzuwarten. Viele Migräniker geraten in eine fatale Spirale: Sie werden immer vorsichtiger, vermeiden immer mehr tatsächliche oder vermutete Auslöser, bis sogar die Angst vor der Migräne den nächsten Anfall auslöst.

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  • Artikel vom 04.01.2010
  • Text: Antje Kunstmann
    Foto: iStockphoto.com
    BRIGITTE BALANCE 05/09
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