Lexikon Frauengesundheit

Myom: Kein Grund zur Panik!

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Was kann ich selbst tun?

Zwar lässt sich nicht verhindern, dass Myome sich bilden. Durch Ihren Lebenswandel können Sie aber Einfluss darauf nehmen, wie schnell sie wachsen.

Hormone weglassen: Wenn Sie Hormonpräparate, etwa die Pille, nehmen, besprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin, welche anderen Verfahren oder Medikamente für Sie in Frage kommen.

Wenig Fleisch essen (nur etwa einmal pro Woche): Fleisch und Wurst können Rückstände von Hormonen und Umweltschadstoffen enthalten, die bei Frauen mit einer entsprechenden Veranlagung unter Umständen langfristig das Wachstum von Myomen fördern.

Eiweiß und Fett reduzieren: Beides könnte nach Meinung einiger Experten das Myomwachstum bremsen. Da eine solche strenge Diät aber den gesamten Organismus beeinflusst, sollten Sie sich vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten.

Bewegung für den Bauch: Einige Fachleute gehen davon aus, dass die Entstehung von Myomen und Endometriose auch mit schlechter Durchblutung oder, nach der Sichtweise der chinesischen Medizin, einem gestörten Energiefluss im Becken zu tun haben könnte. Dagegen helfen zum Beispiel bestimmte Qigong- oder Yoga-Übungen sowie Beckenbodengymnastik.

Arzneitees: Gegen die typischen Beschwerden durch Myome wie Menstruationsschmerzen und starke Regelblutungen helfen Arzneitees aus der Apotheke, zum Beispiel eine Mischung zu gleichen Teilen aus Schafgarbe, Frauenmantel, Gänsefingerkraut und Vogelknöterich. Einen gehäuften Teelöffel pro Tasse nehmen, zehn Minuten abgedeckt ziehen lassen, drei Tassen pro Tag trinken. Ein Sitzbad mit Schafgarbe wirkt entspannend bei krampfartigen Unterleibsschmerzen. Bitte nicht vergessen: Arzneitees können wie jedes Medikament auf Dauer auch schaden. Als Selbstbehandlung ohne ärztliche Empfehlung dürfen sie höchstens sechs bis acht Wochen lang angewendet werden.

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  • Artikel vom 05.03.2008
  • Text: Angelika Unger
    Foto: Corbis
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