Nebenhöhlenentzündung: Was tun, wenn sie chronisch wird?
"Meine Nasendusche habe ich immer dabei"
"Schon als Teenager war mir klar: Die Nebenhöhlen sind meine Schwachstelle. Jede Erkältung hat sich sofort festgesetzt. Später stellte sich heraus, dass es dafür Gründe gab: eine krumme Nasenscheidewand, möglicherweise durch einen Nasenbeinbruch beim Sport.
Vor fünf Jahren habe ich mich operieren lassen, um besser Luft zu bekommen. Leider ist die Schleimhaut durch die vielen Infekte so angegriffen, dass ich weiter anfällig bleibe. Deshalb habe ich auch auf Reisen meine Nasendusche immer dabei. Sobald ich merke, dass meine Nebenhöhlen sich verschließen, mache ich eine Salzwasserspülung. Und verhindere damit, dass ich eine richtige Entzündung mit Fieber bekomme.
Mindestens zwei Mal im Jahr, meistens im Winter, liege ich trotzdem flach. Dann habe ich Druck im Kopf, kann mich nur schwer konzentrieren und nehme manchmal auch Antibiotika. Früher habe ich die Entzündungen manchmal so verschleppt, dass ich mich über mehrere Monate halbkrank fühlte. Das ist heute zum Glück besser - meist ist es nach zwei Wochen wieder gut.
Ich nehme meine Schwachstelle gelassen, gönne mir mittlerweile öfter Osteopathie und Neuraltherapie. Das lindert die Schmerzen, entkrampft und macht den Kopf frei."
Christiane K., 39, Autorin













