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Nebenhöhlenentzündung - was hilft?

Was hilft bei einer Nebenhöhlenentzündung? Mit diesen Strategien aus Ernährung, Pflanzenheilkunde und Homöopathie geht es Ihnen garantiert schnell besser.

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Nebenhöhlenentzündung - was hilft?

Hausmittel

Foto: Piotr Marcinski/Fotolia.com

Inhalationen mit Kamillenblüten oder Salz (zwei Esslöffel Blüten oder einen Esslöffel Salz auf einen halben Liter) helfen. Oder: fünf Tropfen Teebaumöl in fast kochendes Wasser geben (die Augen beim Inhalieren schließen).

Ernährung

Knoblauch, Meerrettich und Cayennepfeffer erleichtern einen Abtransport des Schleims.

Pflanzenheilkunde

Myrtol und Cineol erwiesen sich in Studien als wirksam. Auch eine Primelmischung als Fertigprodukt zeigte bei bakterieller Nebenhöhlenentzündung eine positive Wirkung. Das Ananas-Enzym Bromelain hat eine abschwellende Wirkung.

Medikamente

Antibiotika werden oft verschrieben, ohne zu wirken, da fast immer Viren Verursacher sind. Empfohlen werden die Mittel nur bei starken bakteriellen Entzündungen und geschwächtem Immunsystem oder zusätzlichen schweren Erkrankungen. Für häufig verordnete Schleimlöser (z. B. mit Acetylcystein, Ambroxol) fehlt der Nachweis, dass sie nutzen. Gegen die Schmerzen helfen Paracetamol oder Ibuprofen.

Homöopathie

Hepar sulfuris D6 soll gegen eitrige Entzündungen wirken (dreimal täglich fünf Kügelchen).

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  • Ein Artikel aus BRIGITTE Balance Heft 23/2012
    Text: Natalie Rösner