Depression: Was kann ich für meinen Partner tun?

Woran erkenne ich, ob mein Partner eine Depression hat? Wie soll ich mich verhalten? Und wo bekomme ich Hilfe?

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In diesem Artikel:

Depression? Achten Sie auf diese Warnsignale

Experten schätzen, dass rund vier Millionen Menschen in Deutschland an Depressionen leiden. Sie alle haben Angehörige, Freunde oder Partner, die mit ihnen leiden und sich oft genug schrecklich hilflos fühlen.

Eine Depression lässt sich nicht ohne weiteres feststellen: Wir können nicht in den Kopf unseres Gegenübers hineinschauen, auch sind manche Symptome widersprüchlich. Die folgende Liste kann jedoch helfen, Warnsignale zu erkennen, die auf eine Depression hindeuten.

Auf eine Depression kann hindeuten, wenn der andere mindestens zwei Wochen lang...

  • teilnahmslos und lethargisch wirkt
  • sich über nichts freuen kann
  • es ablehnt, Dinge zu tun, die ihm früher Freude machten
  • viel grübelt und nicht in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen
  • über starke Schuldgefühle und Hoffnungslosigkeit spricht
  • sich selbst vernachlässigt, etwa keine Mühe mehr auf Körperhygiene und gepflegtes Aussehen verwendet
  • viel weint
  • grundlos aggressiv und reizbar reagiert
  • rastlos wirkt
  • über Schlaflosigkeit klagt, vor allem am frühen Morgen
  • ständig müde ist
  • keinen Appetit hat
  • kein Interesse an Sex hat
  • exzessiv Alkohol trinkt
  • über körperliche Beschwerden klagt, für die es keine medizinische Erklärung gibt, etwa Schwindel, Kopfschmerzen oder Magenprobleme
  • von Selbstmord spricht

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  • Text: Angelika Unger
    Illustrationen: Kunstmann Verlag
Letzte Kommentare
  • rooosen
    am 10.05.12 um 19:35
    ich habe seit meiner kindheit / jugend depressionen die im laufe des lebens immer schlimmer wurden und niemals gans verschwunden sind , ein so dunkles negatives leben will ich nicht mehr haben , aber wer fragt mich ? ich muß ob ich will weiter so leben oder nicht ?
  • ostseefee
    am 14.01.12 um 02:15
    es ist wohl eher so, das der mit dem schwarzen hund an der leine eher lernen muß ohne freunde und verwandte zu leben. ich stelle immer öfter fest, daß die depressiv erkrankten sich nur noch zwischen therapeuten und gleich betroffenen bewegen möchten, gesunde werden gar nicht mehr akzeptiert. selbst wenn man jahrelang unterstützend und tollerant zu dem betroffenen gehalten, die kinder versorgt und das geld rangeschafft hat, alles sich nur um den kranken drehte - irgendwann ist schluß und man muß dem ganzen einfach entrinnen, weil man selbst am ende ist und noch vor dem armen kranken das handtuch wirft
  • kerstin menzel
    am 28.10.11 um 23:57
    ich finde es schwer einem menschen helfen zu wollen, der sich nicht helfen lassen will, depressionen sind schrecklich und erschreckend, der beteiligte kann oft selbst nichts dagegen tun
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