Krankheit. Leiden. Tod. Keine schönen Themen. Sie sind unbequem, am liebsten möchte man jeden Gedanken an sie ganz weit von sich wegschieben. Dennoch sollte man sich mit ihnen beschäftigen. Schließlich kann jeder nicht nur selbst bestimmen, wie er leben will. Sondern ein Stück weit auch, auf welche Weise das eigene Leben zu Ende gehen soll.
Mit Hilfe einer Patientenverfügung lässt sich im Voraus festlegen, welche medizinischen Behandlungen man wünscht, wenn man nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu äußern. Es geht dabei um ganz persönliche Fragen: Was soll mit mir passieren, wenn ich unheilbar krank bin? Wenn ich im Sterben liege? Wenn mein Gehirn irreparabel geschädigt ist? Es geht um künstliche Ernährung, um künstliche Beatmung, um Schmerzmittel, die Schmerzen lindern, aber das Bewusstsein beeinflussen.
Will ich, dass alles medizinisch Mögliche für mich getan wird - egal um welchen Preis? Oder will ich mich der modernen Apparatemedizin lieber nicht ausliefern - auch wenn sie mir womöglich eine Chance gegeben hätte weiterzuleben? Fragen, die jede für sich beantworten muss. Aber um die richtige Entscheidung treffen zu können, braucht man Wissen. Wir zeigen auf, welche 8 Fehler Sie nicht machen sollten, wenn Sie über eine Patientenverfügung nachdenken.
Antworten zum Thema gibt auch der Dokumentarfilm "Mein Sterben bestimme ich - Die aktuelle Patientenverfügung". Wir zeigen den Trailer!
Fehler 1: Ich bin jung und gesund, ich brauche keine Patientenverfügung.
Eine Patientenverfügung ist nicht nur für alte und kranke Menschen wichtig: Unfälle können jeden treffen. In einem solchen Fall ist es wichtig, dass Ihre Ärzte und Angehörigen wissen, wie Sie etwa künstlicher Beatmung oder Ernährung gegenüber stehen, ob Sie Bluttransfusionen oder Spenderorgane wünschen und wie verfahren werden soll, falls Sie dauerhaft im Koma liegen.













