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Nach dem Kölner Erzbischof Kardinal Meisner hat sich jetzt auch die Deutsche Bischofskonferenz darauf geeinigt, dass die Pille danach in katholischen Einrichtungen verschrieben werden darf, zumindest für Vergewaltigungsopfer.
Hintergrund: Im Dezember 2012 hatten sich zwei katholische Krankenhäuser in Köln geweigert, eine vergewaltigte Frau zu untersuchen ("Keine Hilfe für Vergewaltigungsopfer?"). Die Begründung: Sie müssten dann auch zur Pille danach beraten und das sei ihnen als katholisches Krankenhaus nicht erlaubt. Nach der öffentlichen Kritik ruderte der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner Ende Januar zurück und gab mit Einschränkungen sein Okay zur Pille danach. Die Bischöfe erklärten, dass nur Pillen verschrieben werden dürften, die eine ausschließlich verhütende und keine abtreibende Wirkung hätten.
Dabei ist klar: Die Pille danach verhindert lediglich die Befruchtung. Sie ist keine Abtreibungspille. Im Gegenteil: Bei bereits bestehenden Schwangerschaften - also wenn sich die Eizelle bereits in der Gebärmutter eingenistet hat - wirkt sie nicht. Sie hätte also auch nach dem Verständnis der Kirche immer schon verschrieben werden können, da sie keine Tötung bewirkt.
Hier bekommen Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Pille danach: Welche Präparate gibt es? Wo bekomme ich sie? Wann muss ich sie nehmen?
Pille vergessen, Kondom abgerutscht, gar nicht verhütet: Wie kann ich eine Schwangerschaft verhindern?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Die Pille danach: Es gibt zwei verschiedene Wirkstoffe, die den Eisprung verhindern können: Das gut erprobte Levonorgestrel ("PiDaNa") und das neuere Ulipristalacetat ("Ellaone"). Wichtig: Sie bringen nichts, wenn die Panne am Tag nach dem Eisprung passiert, wenn sich die Eizelle bereits in der Gebärmutter eingenistet hat. Die Kupferspirale: Die Spirale wird in die Gebärmutter eingesetzt. Sie verhindert, dass sich eine befruchtete Eizelle einnistet, wirkt also auch noch nach dem Eisprung. Nach dem Legen der Spirale kann man das Thema Verhütung normalerweise für die nächsten fünf Jahre vergessen. Für sehr junge Frauen ist sie nicht gut geeignet. Die Kupferkette: Sie wirkt im Prinzip wie die Spirale, ist aber kleiner und beweglicher. Es gibt sie auch in einer Mini-Ausführung für junge Mädchen.












Die nidationshemmung ist aber frühabtreibend, weil es zu einer Durchbruchovulation kommen kann - bei 10% ist es so, je tiefer die Pille dosiert wird, umso mehr - und durch die Langsamkeit des Embyotransportes ( Desynchronisation) er nicht zur lebensrettenden Einnistung kommt.
Ungefähr 200.000 Frühabtreibungen durch die Pille pro Jahr gibt es dadurch( www.aktion-leben.de) das sollten Frauen wissen.
"Daraus ergab sich eine
Verzögerung der Ovulation, die am
ausgeprägtesten bei hoch verwendeten
Dosierungen war (50 und 100 mg). Die
Entwicklung des sekretorischen Endo-
metriums während der Gelbkörper-
phase wird dosisunabhängig inhibiert.
Der Schwellenwert für die morpholo-
gische Veränderung des Endometriums
erscheint geringer als der für die Inhibi-
tion der Ovulation."
(Prof. Ahrendt in "gyne", Sept. 2009; auch als PDF unter Namen+frauenarzt.de verfügbar)
"ellaOne" wird mit 30mg dosiert; beide Wirkweisen zu betrachten; Frage - ob das vor der Patientin in Not geschehen soll (meine damit nicht die Vergewaltigungssituation). Ich sehe es als Güterabwägung wie letztlich die Frage der ungewollten Schwangerschaft überhaupt.
Auch Sie haben unter "Dabei ist klar" die fünf Tage zw. Befruchtung und Einnistung überspielt.
Es gibt aber Menschen, denen dies wic