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Es ist wieder so weit. Das Ziehen im Unterleib, die plötzlich hauchdünnen Nerven... und dabei soll es doch gerade jetzt übers Wochenende in den Wellness-Kurzurlaub mit Sauna und allem drum und dran gehen! Na toll. Das passt ja bestens. Wer mit der Pille verhütet, hat jetzt die Möglichkeit, die Blutung hinauszuzögern. Die setzt, anders als bei der echten Menstruation, gut kalkulierbar erst dann ein, wenn dem Körper nach Wochen mit täglichen Hormontabletten durch Pillenpause oder Zuckerpillen plötzlich Hormone fehlen.
Langzyklus nennen es die Mediziner, wenn nicht wie sonst nur 21 Tage lang Hormone geschluckt werden, sondern kontinuierlich über Monate hinweg. Und wenn damit die Blutung seltener wird. "In letzter Zeit ist das gerade bei jungen Frauen ein Trend geworden", berichtet Elisabeth Merkle, Gynäkologin und Professorin. Zwar gibt es für dieses Einnahmen-Schema in Deutschland kein Präparat, das speziell dafür zugelassen ist, "unter medizinischen Gesichtspunkten spricht jedoch nichts dagegen, die Pille länger als drei Wochen hintereinander einzunehmen ", so Merkle.
Gegenüber dem herkömmlichen Einnahme-Rhythmus hat der Langzyklus sogar einen Vorteil, wie kürzlich eine US-Studie bewies: Die Sicherheit der Verhütung steigt. Denn die Funktion der Eierstöcke unterdrückt der konstant hohe Wirkstoffspiegel noch umfassender, als wenn alle drei Wochen eine Hormonpause eingelegt wird. Und so fällt eine vergessene Pille oder auch eine, die wegen Erbrechen oder Durchfall wirkungslos bleibt, nicht mehr so stark ins Gewicht.
Der Verzicht auf das monatliche Hormon-Auf-und-Ab bringt den Körper insgesamt in ruhigeres Fahrwasser: Die physischen und psychischen Begleiter der Blutung wie Migräne, Unterleibsschmerzen, Gewichtsschwankungen, Müdigkeit oder Verstimmungen gehen deutlich zurück.












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am um
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BRIGITTE.de-Team
am 03.05.13 um 09:58
Liebe Lisa,
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Lisa
am 02.05.13 um 16:28
Liebes Brigitte-Team,
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Brigitte.de-Team
am 26.02.13 um 10:25
Liebe Stine,
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stine
am 20.02.13 um 16:56
Liebes Brigitteteam,
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Anita
am 02.10.10 um 21:17
Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie xyz. Eisenmangel ist besser geworden, ich hatte nicht mehr alle 3-4 Wochen 8 Tage lang Blutung mit starken Schmerzen, ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben nicht das ganze Gesicht voller Pickel. Nach ca. 10 Jahren Pilleneinnahme hab ich dann eine Thrombose bekommen und es wurde festgestellt, dass ich eine Thrombophilie habe und ich durfte die Pille nicht mehr nehmen. Trotzdem wuerde ich es nochmal so machen, die Pille hat mir 10 Jahre lang eine grosze Verbesserung der Lebenszufriedenheit und des persoenlichen Wohlbefindens gebracht.
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xyz
am 04.08.10 um 10:21
Ich verhüte seit gut 2 Jahren mit der Aida im Langzyklus und setze sie nur 3-4 mal im Jahr für eine Woche ab. Ohne Pille habe ich alle 28 Tage 10 Tage lang starke Blutungen mit massiven Rücken- und Muskelschmerzen und stark eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit; in der Folge auch schweren Eisenmangel. Im Langzyklus dauert es dann "nur" 7 Tage und es geht mir etwas besser dabei. Bisher habe ich keine negativen Nebenwirkungen festgestellt und kann die Methode nur empfehlen.
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Teyfun
am 03.08.10 um 20:21
Unsere Vorfahrinnen sind selten älter als 40 Jahre geworden, auch aus diesem Grund sollten sie nicht als Grundlage repräsentativer Studien herangezogen werden. Die Pille hat eine ganze Latte an Nebenwirkungen. Der einzige Vorteil die Pille nicht abzusetzen: Man kann sich nicht mehr erinnern, wie man ohne diese Nebenwirkungen funktioniert.
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nike0606
am 02.08.10 um 18:39
Ich habe 5 Jahre mit der Hormonspirale verhütet. Während dieser 5 Jahre hatte ich keine Monatsblutung. Für mich war diese Form der Verhütung ungeeignet. Depressionen, Gewichtszunahme von 16kg und starke Stimmungsschwankungen waren die Folge. Nachdem die Spirale gezogen wurde dauerte es noch ca. 6 Monate bis ich "meinen Körper wieder spüren konnte". Erst jetzt habe ich gemerkt wie sehr ich ihn manipuliert habe.
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Brigitte
am 29.07.10 um 16:04
Liebe A.,
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aus der Ferne
am 28.07.10 um 22:51
Und die Pharmaindustrie macht mal schoen 25% mehr Umsatz. Auch schlau.
mehr (11)Sie sollten auf jeden Fall eine Frauenärztin oder einen Frauenarzt aufsuchen, um die starken Schmerzen während der Periode abzuklären. Dort können Sie sich auch beraten lassen, welches Verhütungsmittel zu Ihnen passt. Hier können Sie sich auch schon vorab einen Überblick verschaffen: http://www.brigitte.de/gesund/gesundheit/verhuetungsmethoden-1043981/
Alles Gute
Ihr BRIGITTE.de-Team
ich bin sechzehn Jahre alt und habe bisher noch keine Pille oder der gleichen genommen. Mich plage starke Schmerzen bei der Periode und ich kann auch kaum Sport währenddessen machen. Mich plagen zudem auch physische Probleme und viele Pickel. Ich würde mich wirklich freuen keine Tage mehr zu haben. Persönlich würde ich die Pille im Langzyklus nehmen, da ich keine Spirale oder der gleichen haben möchte. Gibt es Pillen ohne Östrogene und wenn ja welche? Welche Nebenwikungen können entstehen und zu was würden Sie mir raten?
Danke im Vorraus für Ihre Antwort!
vielen Dank für Ihren Kommentar. Es gibt auf jeden Fall einen Zusammenhang zwischen der Pille und der Immunabwehr. Die Einnahme erhöht z.B. das Risiko für Allergien und Asthma. Außerdem wird auch über Abwehrschwäche als Nebenwirkung berichtet: Infektionen mit Scheidenpilz und auch generell die Infektanfälligkeit können zunehmen.
Hier finden Sie mögliche Alternativen zur Pille:
http://www.brigitte.de/gesund/gesundheit/verhuetungsmethoden-1043981/
Ihr BRIGITTE.de-Team
ich nehme seit 2007 die Pille, seitdem bin ich ständig in regelmäßigen Abständen von Erkältungen geplagt. Zuerst vermutete ich meine Mandeln als Schuldige entlarvt zuhaben. Die wurden entfernt. Dann hatte ich ungefähr ein halbes Jahr ruhe, nahm aber auch den Nuvaring.
Nun bin ich wieder bei der Pille und es geht von vorne los.
Dann habe ich gelesen, dass die Pille das Immunsystem schwächen kann. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ständig krankgeschrieben werden zu müssen, weil mich jede Erkältung aus den Schuhen wirft ist nämlich verdammt lästig.
Habt ihr irgendwelche Studien dazu?
Lieben Gruß stine
Für mich war ein Leben ohne Periode als wenn man ein Ventil verstopft. Seit dieses Ventil wieder frei ist, erfreue ich mich bester Gesundheit.
Ich für mich sehe die Periode als Teil des Frauseins. Und nach 5 Jahren ohne war es wie eine Erleichterung als sie wieder eingesetzt hat. Trotz all der "Nebenwirkungen", damit kann ich leben.
unsere Expertinnen diese Nebenwirkung nicht erwähnt. Wir werden bei diesem Thema aber auf jeden Fall mal nachrecherchieren.
Herzliche Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team