Pilzerkrankungen: Das hilft!

Plizerkrankungen sind unangenehm und vielen ein bisschen peinlich. Wie Sie Fußpilz, Scheidenpilz und ihre nervigen Verwandten schnell wieder loswerden und wie Sie sich schützen können.

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Fußpilz: Der Unterschätzte

Foto: istockphoto

Wo kommt er her? Fußpilz gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Zwei Drittel der Betroffenen aber ignorieren das Jucken und Schuppen zwischen den Zehen, schätzt Hans-Jürgen Tietz, Leiter des Instituts für Pilzerkrankungen in Berlin. Fußpilz ist jedoch ansteckend, für andere und auch für uns selbst, er kann etwa auch Leistengegend oder Hände befallen. Infektionsherde sind z. B. öffentliche Duschen, Whirlpools oder Hotelteppiche. Häufig gibt man den Pilz auch in der Familie weiter, zumal eine Neigung dazu vererbt wird. Besonders gern breitet er sich aus, wenn die Zehenzwischenräume eng sind, die Füße oft kalt und schlecht durchblutet.

Wie geht er wieder? Bis die Haut völlig gesund ist, mindestens aber zwei Wochen lang, täglich mit pilztötenden Salben behandeln. Etwa mit den Wirkstoffen Terbinafin (z. B. in "Lamisil") oder Bifanazol (z. B. in "Canesten", beides in der Apotheke). Dass Hausmittel wie Knoblauch, Essig oder Teebaumöl bei Pilzerkrankungen am Fuß helfen, ist wissenschaftlich kaum bewiesen. Essig kann die Haut sogar reizen und für Infektionen anfälliger machen, Teebaumöl Allergien auslösen.

Wie man sich schützt: Füße warm und trocken halten. In Bädern und Saunen Schuhe tragen, vor allem die Zehenzwischenräume gut trocknen. Bei Befall Socken nicht mit anderer Schmutzwäsche in den Wäschekorb stecken und bei mindestens 60 Grad waschen.

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  • Text: Natalie Rösner
    Foto: iStockphoto
    Ein Artikel aus BRIGITTE Balance
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