Lexikon Frauengesundheit

PMS: Die Qual vor den "Tagen"

Viele Frauen fürchten sie: die "Tage vor den Tagen". Sie fühlen sich unwohl, sind reizbar und deprimiert. Was gegen PMS hilft.

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In diesem Artikel:

Prämenstruelles Syndrom (PMS) - was ist das eigentlich?

Viele Frauen merken ganz deutlich, wenn wenige Tage vor der Monatsblutung das hormonelle Gleichgewicht aus den Fugen gerät. Sie fühlen sich niedergeschlagen, unruhig, genervt, hinzu kommen körperliche Beschwerden: Der Rücken tut weh, die Brust spannt. Mit der Regel verschwinden auch die Beschwerden. PMS ist nicht gefährlich, aber lästig.

Wer bekommt PMS?

PMS ist ein sehr häufiges Leiden: Beinah jede Frau hat schon einmal erlebt, dass die Tage vor den Tagen ziemlich mühsam waren. Etwa jede fünfte leidet stärker unter den Beschwerden. In der Schwangerschaft und nach den Wechseljahren tritt PMS nicht auf.

Psychosomatisch orientierte Frauenärzte sehen einen Zusammenhang zwischen PMS und Stress: Besonders berufstätige Frauen sind demzufolge betroffen, ebenso wie jene, die Angst vor starken Regelschmerzen haben. Auch salz- und fettreiche Ernährung kann die Beschwerden verstärken.

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  • Text: Angelika Unger
    Foto: Getty Images
Letzte Kommentare
  • Lara
    am 08.05.12 um 12:40
    An die betroffenen Frauen. Ich habe mein sehr starkes PMS etwas in den Griff bekommen. Ich hatte ein sehr extremes PMS, mit teilweise schweren Depressionen, Angstgefühlen und Schmerzen. Gelindert habe ich es mit natürlichen Mitteln, diese muß man dann aber über 3 Monate hinweg befolgen, bevor sich der Zyklus wieder etwas normalisiert. Zuerstmal hatte ich ein sehr stressiges Leben, was dazu beiträgt, dass sich der Hormonhaushalt auf den Kopf stellt. Ich habe also versucht den Stress zu minimieren, indem ich privat etwas aufräumte und mehr Zeit für mich fand. Dann spielt die Ernährung eine grosse Rolle, ich habe mehr Wasser getrunken, weniger geraucht, weniger Alkohol getrunken und auf regelmäßige Mahlzeiten geachtet (wobei ich auf Kaffee, Schokolade, Fastfood und fettiges Essen verzichtet habe, vor allem abends). Dann habe ich mich regelmäßig draussen bewegt. Dazu habe ich Johanniskraut und Bachblüten genommen, was mich seelisch unterstützte. Jetzt kann ich das Tief ganz g
  • Susi48
    am 10.03.12 um 20:41
    Hallo ihr Betroffenen,
    bin auch auf der Suche nach Hilfe gegen PMS. Wird bei mir auch von Jahr zu Jahr schlimmer. Noch dazu in den Wintermonaten. Geht bei mir schon ca. 10 Tage vor der Periode los und steigert sich bis sie dann endlich da ist. Bin extrem depressiv, gereizt, hoch sensibel, total unruhig, zittrig und bekomme zunehmend mehr oder weniger starke Migräne. Ich denke manchmal auch, dass PMS mit Pille vielleicht nicht ganz so heftig wäre.
  • Annelie
    am 02.03.12 um 23:15
    Bauchweh, solches Brustspannen, dass dich schon leicht panisch werde, wenn ich eigentlich so liebe Freunde von weitem sehe und weiß, dass mir gleich eine schmerzhafte Umarmung bevorsteht... und das Schlimmste ist die Traurigkeit und Lustlosigkeit, so dass ich spontan Verabredungen etc. absage, auf die ich mich eigentlich gefreut habe... Der einzige Vorteil ist, dass ich mich so in meine besten Freunde hineinfühlen kann, die beide an Depressionen leiden - sie den ganzen Monat, ich nur zwei-drei Tage. Das versuche ich daraus mitzunehmen, das kann schließlich nicht jeder... Ich werde mir morgen wohl erstmals Johanniskrautsachen aus der Apotheke holen (die Pille nehm ich nicht mehr, hab keine einige vertragen) - zumindest, wenn ich mich aufraffen kann... Das nervt. Ich will nicht selbst ein Beispiel dafür sein, dass Frauen tatsächlich, über den ganzen Monat gesehen, weniger leistungsfähig sind als Männer... Das soll nicht so sein und ärgert mich grad um so mehr!!!!
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