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Kennen Sie das? Sie kritisieren in der Konferenz den Vorschlag Ihres Kollegen, und beim Rausgehen hören Sie, wie er beleidigt über Sie sagt: "Mann, ist die zickig, bestimmt bekommt sie ihre Tage". Der Kollege spielt auf das prämenstruelle Syndrom (PMS) an, die "Tage vor den Tagen", an denen jede vierte bis fünfte Frau durch die Hormonschwankungen deutliche körperliche und psychische Beschwerden spürt. Gerne werden inzwischen klischeehaft alle Stimmungsschwankungen auf die Hormone geschoben und im Bedarfsfall als verbale Waffe benutzt – mit echtem PMS hat das in der Regel wenig zu tun.
Oft sind die von PMS betroffenen Frauen niedergeschlagen und gereizt, manchmal spannt die Brust oder der Rücken schmerzt. Dass solche negativen körperlichen Symptome mit dem Zyklus und damit mit der Fruchtbarkeit der Frau in Zusammenhang gebracht werden, störte ein Forscherteam um die Neuseeländerin Sarah Romans. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, ob der Zyklus wirklich etwas mit der Stimmung zu tun hat und durchstöberten dafür 47 englischsprachige Studien. Lediglich 7 der untersuchten Studien bestätigten, dass es diesen Zusammenhang gibt.
Daraus schlussfolgerte das Forscherteam, dass ein überzeugender Nachweis für die Existenz von PMS fehlt. Kann man so sehen. Und es hätte durchaus Vorteile: Zum Beispiel, dass dämliche Sprüche, wie die vom Kollegen, künftig tabu wären.
Der Haken: Die Tatsache, dass man ein Phänomen nicht eindeutig nachweisen kann, bedeutet nicht, dass es nicht existiert. Gynäkologen wissen aus der Praxis, dass es PMS gibt und die Frauen, die darunter leiden, auch – fehlender wissenschaftlicher Nachweis hin oder her.
Und was lernen wir daraus? Dass es uns egal sein kann, ob es gerade angesagt ist, alle Stimmungsschwankungen auf PMS zu schieben oder – im Gegenteil - zu behaupten, PMS existiere nicht. Der eigene Körper ist der beste Ratgeber, und wir sollten uns die Zeit nehmen, ihm zuzuhören und den Dingen auf den Grund zu gehen. Denn nicht an jeder Stimmungsschwankung ist PMS schuld - auch die längst überfällige Trennung vom Partner oder der zu eng getaktete Alltag ohne Freiräume können uns die Laune verderben.











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am um
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Schneeweißchen
am 19.12.12 um 14:32
Hi Mädels , leide auch unter PMS - will mich 1x im Monat von meinem Mann scheiden lassen , der nimmt das aber inzwischen nicht mehr so ernst . habe 4 Kinder , nach jeder Schwangerschaft wurde es schlimmer . Ich bin froh, dass ich weiß, das es das ist und stell mich einfach darauf ein . Habe im Laufe der Jahre gelernt damit umzugehen -
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Claudia
am 11.12.12 um 00:50
PMS ja das gibt es wirklich-Gott sei dank hat das leiden endlich einen Namen und man kann sich selber helfen wenn man weiß das man PMS hat-ich finde das schon ewig furchtbar,das manche Männer sich anmaßen Launen immer auf die tage zu schieben,meißtens so vermute ich sind das Männer die Angst vor starken Frauen haben,die noch im Rollenklischee denken"Frau muss immer lieb+brav sein"u.s.w.Ich kann nur sagen ich bin froh das ich nun weiß was manchmal los ist und ich was tun kann,damit es mir besser geht.Ich höre was das angeht auch viel eher auf meine innere Stimme und mir ist das im Grunde egal ob das von Forschern diskutiert wird oder nicht.Manche haben PMS andere haben es nicht.Ich kenne leider keinen vollkommenen Menschen und sage auch nicht jedesmal hatte der zu wenig Sex,oder die Ihre Tage,das ist anmaßend und respektlos.
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Gretchen
am 06.12.12 um 15:13
meine Güte, wie ich diese Diskussionen liebe. Gibt es pms oder nicht?? Vielleicht sollte man einfach mal drüber nachdenken, wie dikriminierdend diese Aussage überhaupt ist. Auch vor- und während der "Tage" gilt: Höflicher Umgangston ohne dämliche Aussagen über pms erhöht die Möglichkeit des höflichen Umgangstons retour. Oder hab ich da was perpasst?? Das alles ist doch nur mal wieder ein Eintüten in Klischees und die Aburteilung über Leistungsfähigkeit der Frau. Ganz schöner Bullshit. Wo bleibt die Diskussion über die Frustration von Männern wegen Erektionsproblemen? Und wie häufig treten die auf, und welche "Laune" haben die dann?? Und wie belastbar sind die??
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Edith
am 06.12.12 um 13:12
Ich kenne dafür aber verdammt viele Mädchen und Frauen, die wegen ihrer Tage vorher Probleme haben (von den Tagen selbst ganz zu schweigen!). Ich merke bei mir ebenfalls gewisse Symptome, die sich aber im Laufe der Jahre verändert haben. Homöeopathische Mittel helfen da sehr gut und Yoga oder Tai Chi!
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Nadja
am 06.12.12 um 11:23
ich kann euch da nur völlig recht geben. die studie und was daraus gemacht wird ist schwachsinn. ich weiss doch wann ich mich so fühle und das ist immer vor den tagen. auf spiegel.de wurde das ja ganz anders dargestellt, was ich ne frechheit empfinde. wie ihr auch schreibt: der eigene körper ist der beste ratgeber. nur blöd dass die männer jetzt wegen dem spiegel artikel behaupten es gibt garkein pms.
mehr (5)zum Beispiel lenkt mich Arbeit ganz gut ab , also mach ich an besagten 2 Tagen Extraschichten . Von den Studien halte ich nichts , besonders, wenn betont wird, dass die Ehemännern Störungen eher bei berufstätigen Frauen auftreten sollen - da bekomme ich nur kotzkraempfe.
Solche Studien sind blödsinnig und nutzlos.