Regelschmerzen: Ohne Schmerzen durch die "Tage"
Gibt es auch sanfte Heilmethoden?
Arzneitee aus Frauenmantel, Kamille und Gänsefingerkraut hilft, die Krämpfe zu lösen. Einen Esslöffel der Mischung (je ein Drittel von jedem Kraut) mit einer Tasse heißem Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen. Auch eine warme Heublumenkompresse hilft gegen krampfartige Schmerzen. Oder eine Wärmflasche: Sie wird in ein feuchtes Tuch gewickelt, auf den Bauch gelegt und mit einem trockenen Tuch bedeckt.
Schmerzen führen zu Verspannungen, und Verspannungen steigern den Schmerz. Diesen Kreislauf kann man mit Entspannung durchbrechen: Dazu an etwas Schönes denken, etwa zehnmal tief durch die Nase einatmen und langsam durch den Mund ausatmen. Dabei die Pobacken bewusst locker lassen. Ebenfalls entspannend: Mit ätherischen Ölen (etwa Kamille, Fenchel, Majoran) sanft den Unterbauch massieren. Auch Autogenes Training, Tai Chi und Qigong helfen, die innere Balance wieder zu finden.
Auch ein Entspannungsbad kann die Schmerzen lindern und beim Abschalten helfen. Kaufen Sie sich die Aroma-Öle Ylang-Ylang und Neroli (Orangenblütenöl) oder Orange Fünf Tropfen. Ylang-Ylang und zwei Tropfen oder vier Tropfen Orange in einem Becher Schlagsahne verrühren. Diese Mischung ins einlaufende Badewasser geben. Achtung: In der Schwangerschaft dürfen Aroma-Öle nicht angewendet werden. Allergiker sollten vorher feststellen, ob sie das Öl vertragen, zum Beispiel, indem sie an dem Fläschchen riechen.
Die Homöopathie empfiehlt gegen Krampfschmerzen Magnesium phosphoricum in der Potenz D 6. Davon sieben bis zehn Tabletten in einem Glas Wasser auflösen. Gegen kolikartige Schmerzen soll man Cuprum metallicum in der Potenz D 12 nehmen. Fünf Kügelchen (Globuli) davon in einem Glas Wasser auflösen. Bewährt hat sich bei Regelschmerzen auch Akupunktur.
Wie kann ich mich schützen?
Stress kann Menstruationsbeschwerden verstärken - deshalb sollte man sich vor den "Tagen" viel Ruhe gönnen und auf frische Luft, genug Schlaf und gesunde Ernährung achten. Auch regelmäßiger und gemäßigter Sport kann Regelschmerzen vorbeugen: Das Becken wird besser durchblutet und Verkrampfungen gelöst.













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am um
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Brigitte.de-Team
am 28.02.13 um 16:25
Liebe Manuela,
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Manuela
am 25.02.13 um 23:29
Wo andre Mädls noch mit Puppen gespielt haben, lag ich mit Bauchkrämpfen im Bett und fragte mich warum ich das schon habe, ich will doch in diesen Alter noch kein Kind bekommen. Ich habe mit 7 Jahren wirklich ohne Aussetzer jedes Monat meine Tage bekommen. Ich konnte also kaum meine Kindheit genießen. Ich verfluche das ich so Frühreif bin. Habe schon mit 8 Jahren ausgesehen wie 14. Nicht nur das es ziemlich komisch war den andren zu Erklären warum man einmal im Monat ,,krank" war, es auch ein schwieriges Problem meiner Volksschullehrerin zu sagen, dass ich schon meine Periode habe. Die hat mir natürlich nicht geglaubt und meinte das sei nicht möglich. Nun bin ich 17 und frage mich immer wieder WARUM muss ich mit 7 !! Jahren meine Blutungen bekommen und ist das überhaupt normal. Hat das etwas damit zu tun das ich schon sehr Frühreif war/bin. Ich weis das Sie und Ihr Team keine Fachärzte sind aber vielleicht können Sie mir diese Frage beantworten.
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Brigitte.de-Team
am 07.02.13 um 11:29
Liebe Josepha Schulz,
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Josepha Schulz
am 07.02.13 um 05:33
Meine Tochter ist erst 11jahre alt hat für die erste mal Regel aber mit schmerzen .ist das normalerweise?
mehr (4)Ja, es gibt die Pubertas praecox – also die verfrühte Pubertät. Bei Mädchen heißt das, dass sekundäre Geschlechtsmerkmale (Brustwachstum etc.) schon vor dem Alter von acht Jahren auftreten und das scheint bei Ihnen der Fall zu sein. Zum Teil wird allerdings auch darüber diskutiert, wo genau die Grenze zwischen einer verfrühten Pubertät und einer frühen Pubertät, die aber noch innerhalb der normalen Variation liegt, verläuft. Die Häufigkeit der Pubertas praecox liegt Schätzungen zufolge bei 1:5000 bis 1:10 000; Mädchen sind zehnmal häufiger betroffen als Jungen. Für eine verfrühte Pubertät kann es verschiedene Gründe geben. In vielen Fällen lassen sich aber auch keine genauen Ursachen finden.
Viele Grüße
Ihr BRIGITTE.de-Team
Danke
Mit freundlichen G
vielen Dank für Ihren Kommentar. Die erste Regelblutung setzt in der Regel zwischen dem 10. und 16. Lebensjahr ein. Bei Ihrer Tochter ist also alles im normalen Bereich. Zu den Schmerzen: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Ferndiagnosen machen können und dürfen. Auch wenn Regelschmerzen ein häufiges Phänomen sind, empfehlen wir Ihnen, sicherheitshalber gemeinsam mit Ihrer Tochter eine Frauenärztin aufzusuchen.
Beste Grüße
Ihr BRIGITTE.de-Team