Strahlenbelastung
Schon wieder zum Röntgen?
Durchschnittlich 18-mal pro Jahr gehen wir Deutsche zum Arzt. Nicht selten folgt daraus eine Überweisung zum Radiologen, zum Röntgen etwa oder zum CT. Zu oft im Vergleich zu anderen Ländern, findet das Bundesamt für Strahlenschutz. Der allergrößte Teil unserer Strahlenbelastung aus so genannten "zivilisatorischen Quellen" stammt nämlich aus Arztpraxen und Kliniken.
Natürlich können moderne bildgebende Verfahren ein Segen sein, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden. Und statistisch gesehen erhöht die Strahlenbelastung durch Röntgenuntersuchungen das Krebsrisiko nur minimal. Doch das Problem ist: Es gibt keinen sicheren Schwellenwert. Auch eine ganz geringe Dosis kann eine einzelne Zelle entarten lassen, aus der schließlich Krebs entsteht.
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Zwar werden herkömmliche Röntgenuntersuchungen seltener eingesetzt als früher. Doch dafür hat sich die Zahl der Computertomografien, die eine besonders hohe Strahlenbelastung mit sich bringen, in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt.
Die Ärzte sind verpflichtet, in jedem Fall das Risiko der Strahlenbelastung gegen den Nutzen einer möglichen Diagnose abzuwägen - aber wir selbst sollten das auch tun. Und außerdem darauf achten, dass Röntgenaufnahmen nicht doppelt und dreifach angefertigt werden, nur weil der eine Arzt nicht von dem anderen weiß oder die Bilder nicht zur Hand hat.
Was können die Untersuchungsmethoden und wie belastend sind sie?
Konventionelles Röntgen
Die klassische Röntgenaufnahme ist immer dann gut, wenn das untersuchte Organ die Röntgenstrahlung deutlich stärker durchlässt oder "schluckt" als die benachbarten Gewebe oder Organe.
Deshalb kann man besonders gut Knochenveränderungen, z.B. Brüche erkennen. Man sieht auch ganz gut, ob mit der Lunge alles okay ist, weil die Luft in der Lunge einen guten Kontrast zur Umgebung gibt.
Veränderungen in "Weichteilen", also z.B. in den Muskeln oder in der Leber, kann man dagegen schlecht erkennen. Die Strahlenbelastung ist fast immer sehr gering.














Vielleicht hilft ja folgende Warnung: Mikrowellen, wie sie von Handys und Sendemasten etc. ausgesendet werden generieren freie Radikale in den Zellen und sorgen damit für vorzeitige Faltenbildung. Vielleicht interessiert diese Nachricht ja einige Damen, denen ihr Krebsrisiko egal ist.