Wie werde ich mein Tattoo los?
- In diesem Artikel:
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- Was ist die gängigste Methode, um ein Tattoo zu entfernen?
- Wie funktioniert eine Laserbehandlung?
- Welche Tattoos lassen sich am besten entfernen?
- Wie lange dauert es, ein Tattoo zu entfernen?
- Was kostet die Tattoo-Entfernung?
- Tut das Lasern weh?
- Wie geht es der Haut nach einer Laserbehandlung?
- Welche Nebenwirkungen kann es geben?
- Wer bietet die Laserbehandlung an?
- Gibt es noch andere Möglichkeiten, ein Tattoo loszuwerden?
Wie geht es der Haut nach einer Laserbehandlung?
Nach einer Sitzung ist die Haut ist gereizt. Daher gilt: vorsichtig waschen und abtupfen, Schwimmen und Sauna sind tabu. "Verhalten Sie sich wie bei einer Schürfwunde", rät Fritz.
In den ersten Tagen nach der Behandlung kann sich die Haut röten, manchmal bilden sich auch Blasen. Auf der Haut bildet sich Schorf, den man keinesfalls abkratzen darf. Nach einer gewissen Zeit fällt er ab, danach kann die Haut noch einige Wochen gerötet sein.
In dieser Zeit ist die Haut sehr empfindlich und darf nicht zu viel Sonne abkriegen. Tragen Sie am besten Kleidung, die die betroffenen Stellen verdeckt, und schützen Sie die Haut mit Sonnencreme mit extrem hohem Lichtschutzfaktor.
Ein laienhaft gestochenenes Herz - nicht besonders schön...
Foto: Dr. Fritz, Landau
Direkt nach dem Lasern ist die Haut gerötet
Foto: Dr. Fritz, Landau
Welche Nebenwirkungen kann es geben?
Die behandelte Hautstelle kann vorübergehend nachdunkeln. Sehr selten kann es passieren, dass die Haut an der ehemals tätowierten Stelle etwas heller wird als zuvor. Manche Farbpigmente verändern beim Lasern die Farbe, statt zu verschwinden.
Vor allem beim Lasern eines missglückten Permanent-Make-ups kommt es in Einzelfällen vor, dass Lippenkonturen dunkler werden oder Lidstriche farbig. "Daher sollte man das Studio bitten, einen kleinen Punkt derselben Farbe an einer unauffälligen Stelle zu pigmentieren, etwa unter dem Arm", rät Fritz. An dieser Stelle kann der Hautarzt dann ausprobieren, ob die Farbe umschlägt.
In seltenen Fällen können allergische Reaktionen auftreten. Wird der der Schorf abgekratzt oder entzündet sich die behandelte Stelle, können Narben entstehen. Gegen diese Gefahren helfen Selbstdisziplin und antibakterielle Salben.
Wer bietet die Laserbehandlung an?
Die Laserbehandlung wird in Hautarztpraxen, Tattoo-Studios und neuerdings sogar in Sonnenstudios angeboten. "Lassen Sie das unbedingt vom Dermatologen machen", rät Klaus Fritz. Er hat die nötige Erfahrung, wenn etwa ein Leberfleck unter dem Tattoo verborgen ist.
"Es kann auch sein, dass Sie zur Nachbehandlung eine antibiotische Creme brauchen. Die gibt's nicht im Sommenstudio, die muss verschrieben werden." Zudem würden Haftpflichtversicherungen nur geschulte Laserbetreiber versichern.
Eine Arztliste erhalten Sie auf der Homepage der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft.
Gibt es noch andere Möglichkeiten, ein Tattoo loszuwerden?
Wer Tattoos grundsätzlich gut findet, mit seinem Motiv aber nicht mehr zufrieden ist, kann ein "Cover-up" machen lassen. Dabei wird ein neues Bild über das alte tätowiert - da ist auch möglich, nachdem ein Teil des Motivs zuvor mit Hilfe einer Laserbehandlung entfernt wurde, zum Beispiel der Name des Verflossenen.
Neben dem Lasern gibt es außerdem weitere Methoden wie Diathermie, Waterjet-Cutting oder Magnetbehandlung. Sie sind jedoch nicht völlig ausgereift und werden eher selten angeboten. Auch ist es möglich, kleine Tattoos einfach herauszuschneiden. Das geht zwar schnell und lässt jedes Tattoo verschwinden, es bleibt aber immer eine Narbe. Die früher übliche Dermabrasion, das Abschleifen der Haut, ist inzwischen nicht mehr üblich, da sie aufwendig ist, oft Narben zurückbleiben und Tattoos nicht immer vollständig entfernt.













