Unnötige Therapien: Das können Sie sich (er)sparen!
Immer wieder werden Patienten operiert, obwohl der medizinische Nutzen der Eingriffe zweifelhaft ist. Eine Gruppe aus erfahrenen Chirurgen will nun helfen, solche unnötigen Operationen zu vermeiden: Über das neue Internet-Portal "Vorsicht! Operation" bieten die Ärzte unabhängige Patientenberatung an. Vor einer Operation kann man seine Unterlagen einschicken und eine zweite Meinung einholen.
Eine sinnvolle Initiative; denn unnötige Behandlungen können sogar auf Kosten der Gesundheit gehen - und das kann besonders bei den folgenden sieben Therapiemethoden passieren.
Kniegelenksspiegelung
Wann wird sie eingesetzt? Unter anderem zur "Reinigung" des Kniegelenks
Wann ist sie überflüssig? Sehr häufig
Wenn das Kniegelenk plötzlich total blockiert oder wenn Knochenstücke im Gelenk abbrechen, kann ein Eingriff sinnvoll sein. Doch den meisten Knie-Patienten wird deutlich mehr mit Schmerztherapie und Krankengymnastik geholfen.
In Deutschland ist rund die Hälfte aller Eingriffe am Kniegelenk überflüssig, schätzt Professor Hans Pässler von der Atos-Klinik in Heidelberg, einer der bekanntesten Kniechirurgen Deutschlands. Das betrifft vor allem die Kniegelenksspiegelung, bei der Knorpel geglättet und lose Partikel aus dem Gelenk gespült werden.
"Wenn ich um eine Zweitmeinung zu einer 'Reinigung' des Gelenks gebeten werde, rate ich in 70 bis 80 Prozent der Fälle ab", so Professor Pässler. Schließlich birgt der operative Eingriff auch Risiken wie Infektion oder Gelenkversteifung.
In einer jüngst veröffentlichten Fachempfehlung für amerikanische Allgemeinmediziner heißt es deshalb zur "Kniekosmetik": Just say no! Das hat jetzt auch den "Gemeinsamen Bundesausschuss" der Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen aktiv werden lassen: Aktuell wird in Stichproben geprüft, ob die Spiegelungen notwendig waren.













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am um
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babsi1710
am 11.09.11 um 15:13
Umgekehrt wird genauso gepfuscht, und die Psyche ist dank gängiger Mode für alles verantwortlich zu machen. Toll, wenn sich nach 200 Stunden tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie dann die physiologische Ursache für angeblich psychosomatische Störungen findet, weil der verschreibende Arzt nicht einmal weiß, dass man vorab an den Umweltmediziner überweisen könnte....ich denke, die Frauen, die früher schon Endometriose hatten oder die angeblichen "Kühlschrankmütter" der autistischen Kinder können ein Lied davon singen.
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Brigitte
am 30.08.10 um 12:04
Liebe Frau Ophees,
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Elisabeth Ophees
am 27.08.10 um 19:25
Guten Tag,mit Großem Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen.Vor ca. 8 Wochen habe ich mir bei einer
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BRIGITTE.de-Team
am 01.04.10 um 10:26
Liebe jayjay2,
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jayjay2
am 29.03.10 um 16:12
Artikel verunsichert Frauen, die vor dieser Entscheidung stehen. Wir, d.h. einige Frauen in unserer Stadt, haben lange gebraucht, einen Gyn zu finden, der diese OP vornimmt,wenn man so um die 40 ist. Wir sind Frauen, die z.T. Kinder haben odeauch keine wollten(ich) ,jetzt alle über 50, die es satt hatten, jeden Monat von dieser lästigen Menstruation heimgesucht zu werden. Wir alle atmen seitdem auf, können den Sex in vollen Zügen genießen,bei keiner fehlt die Libido, ganz im Gegenteil!! Vorallem fehlt einem diese überflüssige Gebärmutter nicht, um sich als Frau zu fühlen!! Ovarien sind natürlich verblieben. Keine hat Probleme mit Inkontinenz, da kann man gezielt prophylaktisch mit Gym gegenhalten! Selbst eine evtl Hormontherapie birgt weniger Risiko, weil man keine Hormonkombi einnehmen muss, sondern sich nach einer Hysterektomie auf das eine wesentliche Hormon beschränken kann. Die Gefahr von Gebärmutterhalskrebs erübrigt sich. All diese Aspekte fehlen mir in dem Artikel
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annabebe
am 28.03.10 um 23:24
Danke für diesen Artikel!! Sehr wichtig!! Ich habe nie verstanden warum so viele Frauen sich so leicht einen Organ "rausnehmen" lassen ( danach hat man einen Loch im Bauch und die anderen Organe fallen runter) anstatt sich an einen anderen Arzt oder auch eine Hormontherapie zu versuchen.
mehr (6)unsere Ratschläge können und sollen einen Arztbesuch nicht ersetzen. Daher können wir Ihnen nur raten: Gehen Sie zu einem Spezialisten, dem Sie vertrauen. Und holen Sie vor einer Operation immer eine zweite Meinung ein.
Herzliche Grüße und gute Besserung für Ihr Knie,
Ihr BRIGITTE.de-Team
Knieverdrehung den Miniskuss gerissen(schmerzhaft) und laut MRT Befund habe ich auch noch eine
Bakercyste.Die Ärzte raten zur OP. Ich bin 70 Jahre alt, u.habe Angst vor der OP.zumal ich vor 10 Jahren schon mal am anderen Knie operiert wurde, u. lange Jahre noch Schmerzen hatte.Ich weiß nicht
was ich tuen soll. Für einen Rat wäre ich Ihnen sehr Dankbar.
Freundliche Grüße Elisabet Ophees
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richtig, Frauen machen sehr unterschiedliche Erfahrungen mit einer Hysterektomie, und diese sind nicht zuletzt davon abhängig, ob die Entscheidung für diesen großen Eingriff nach reiflicher Überlegung selbst gefällt oder einer Frau als "unausweichlich" aufgedrängt wurde. Fakt ist, dass diese Operation in den vergangenen Jahrzehnten, auch nach heutiger medizinischer Meinung, viel zu häufig ausgeführt wurde und immer noch wird, und dass den Patientinnen zu wenig darüber aufgeklärt wurden, dass es in den meisten Fällen gute Alternativen dazu gibt. Darüber wollten wir mit diesem Artikel informieren. Wenn sich eine Frau dennoch zu dieser Operation entscheidet oder durch medizinische Befunde dazu gezwungen ist, ist es natürlich umso besser, zu wissen, was man gegen evtl. Folgeprobleme tun kann – und dass es Frauen gibt, die nach diesem Eingriff sehr gut leben.
Viele Grüße Ihr BRIGITTE.de-Team