- In diesem Artikel:
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- In meinem Ohr rauscht und piept es
- Die Verspannung im Rücken geht einfach nicht weg
- Ich habe einen erhöhten Blutdruck und Herz-Kreislauf-Probleme
- Mein Zahnfleisch ist so empfindlich
- Nach dem Sport bin ich erschöpft und meine Gelenke schmerzen
- Tipps fürs weiße Lächeln
- Kleine Einkaufsliste für schöne und gesunde Zähne
In meinem Ohr rauscht und piept es
Hör- und Gleichgewichtssinn liegen im Knochen direkt hinter dem Kiefergelenk. Deshalb schauen Ärzte ihren Patienten mittlerweile auch in den Mund, wenn es um Tinnitus geht. Mediziner der Universität Bonn fanden gerade heraus, dass bei 30 Prozent aller Ohrgeräusche Zähne die Hauptrolle spielen.
Der Druck von bis zu 80 Kilogramm, dem die Zähne durch nächtliches Knirschen oder verkrampfte Kiefermuskeln ausgesetzt sind, kann auch die feinen Haarzellen des Innenohrs irritieren oder schädigen. Besonders das Zähneknirschen, von dem jeder fünfte Erwachsene hierzulande betroffen ist, schleift nicht nur den Zahnschmelz ab, sondern erhöht auch das Tinnitusrisiko. Ein weiterer Auslöser für Ohrgeräusche kann ein Fehlbiss sein, eine Verschiebung von Ober- und Unterkiefer.
Was tun?
Beißschienen aus Kunststoff, die nachts getragen werden, können den Druck auf die knirschenden Zähne reduzieren und den Biss korrigieren. Wer regelmäßig im Schlaf seine Probleme durchkaut, sollte aber nicht nur auf die Kunststoff-Schiene setzen. Oft zeigt der Zustand der Zähne, wie viel Druck man sich selbst macht.
Dann hilft nur eins: entspannen. Mit Yoga, Meditation oder einem entrümpelten Terminkalender. Dr. Wolfgang Koch, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin, empfiehlt zusätzlich zum Zahnarztbesuch einige Stunden Verhaltenstherapie beim Psychotherapeuten. "So wird die Intensität des Tinnitus vermindert, oft verschwindet er sogar ganz."













