Quiz

Wie schlau ist unser Körper?

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Wie laut ist zu laut? Macht Sport schlau? Und was weiß eigentlich unser Bauchhirn? Lernen Sie spielerisch, die Sprache Ihres Körpers zu verstehen - in unserem großen Körper-IQ-Quiz.

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  • Frage 1 von 10:

    Letzte Nacht zu spät ins Bett gekommen? Macht ja nichts - oder? Wann hat Schlafmangel körperliche Auswirkungen?

    Letzte Nacht zu spät ins Bett gekommen? Macht ja nichts - oder? Wann hat Schlafmangel körperliche Auswirkungen?

    Ihre Antwort:

    Wenn man nicht jedenfalls einmal pro Woche ausschlafen kann.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Schon nach einer Nacht mit weniger als sechs Stunden Schlaf.

    Richtig!

    Schlafmangel wirkt sich schon nach einer einzigen zu kurzen Nacht auf den gesamten Stoffwechsel aus, zum Beispiel senkt er die Körpertemperatur, erhöht den Blutdruck, lässt die Haut matt und farblos erscheinen. Und: 17 Stunden ohne Schlaf senken unsere Leistungsfähigkeit genauso wie 0,5 Promille Alkohol im Blut; 24 Stunden Wachsein sind mit 1 bis 1,2 Promille vergleichbar.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Wenn wir weniger als 50 Stunden in sieben Tagen schlafen.

    Richtig!

    Das war leider falsch.
  • Frage 2 von 10:

    Die Schmerzgrenze unseres Gehörs liegt bei 120 bis 125 Dezibel. Dann können auch die Sinneszellen in unseren Ohren direkten Schaden nehmen. Doch welches dieser Geräusche ist so laut?

    Die Schmerzgrenze unseres Gehörs liegt bei 120 bis 125 Dezibel. Dann können auch die Sinneszellen in unseren Ohren direkten Schaden nehmen. Doch welches dieser Geräusche ist so laut?

    Ihre Antwort:

    Ein Presslufthammer

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Musik in einer Diskothek

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Ein platzender Luftballon

    Richtig!

    Das Platzen eines Luftballons kann bis zu 130 Dezibel laut sein - es sei denn, er ist nicht wirklich prall mit Luft gefüllt oder schon mehrmals ausgeblasen worden. Die Musik in der Diskothek und auch ein Presslufthammer sind mit 100 bis 110 Dezibel dagegen etwas leiser. Aber Vorsicht: Auch diese Lautstärke kann das Hörvermögen schädigen. Nicht sofort, aber das Risiko steigt, je länger man derart beschallt wird.

    Das war leider falsch.
  • Frage 3 von 10:

    Schmerzen tun nicht nur weh, sie verändern auch unser Gehirn. Nach wie vielen Tagen bildet sich ein solches Schmerzgedächtnis?

    Schmerzen tun nicht nur weh, sie verändern auch unser Gehirn. Nach wie vielen Tagen bildet sich ein solches Schmerzgedächtnis?

    Ihre Antwort:

    nach zehn Tagen Dauerschmerz

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    nach einem Monat regelmäßigen Schmerzen

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    das ist individuell unterschiedlich

    Richtig!

    Ab wann Schmerzen chronisch werden, lässt sich nicht pauschal sagen. Stress zum Beispiel erhöht das Risiko. Dauern die Schmerzen länger als drei Monate, sollte man aber sicherheitshalber eine spezielle Schmerzsprechstunde aufsuchen. Denn je länger Schmerzen bestehen, desto stärker kann sich ein Schmerzgedächtnis ausbilden und desto mühsamer ist es, dieses wieder zu löschen.

    Das war leider falsch.
  • Frage 4 von 10:

    Sport trainiert den Körper und den Geist. Wie schnell steigert regelmäßiges Ausdauertraining die Gehirnleistung messbar?

    Sport trainiert den Körper und den Geist. Wie schnell steigert regelmäßiges Ausdauertraining die Gehirnleistung messbar?

    Ihre Antwort:

    Nach einer Woche

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Nach einem halben Jahr

    Richtig!

    Nach sechs Monaten Ausdauertraining, so zeigen Studien, steigt die Aufmerksamkeit, das Gehirn kann Informationen schneller verarbeiten, das Gedächtnis wird besser.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Nach einem Monat

    Richtig!

    Das war leider falsch.
  • Frage 5 von 10:

    Hundert Millionen Nervenzellen gibt es rund um unseren Darm. Doch was kann sich dieses Bauchhirn merken?

    Hundert Millionen Nervenzellen gibt es rund um unseren Darm. Doch was kann sich dieses Bauchhirn merken?

    Ihre Antwort:

    Gefühle wie Ärger, Wut oder Freude

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Zahlen zwischen eins und neun

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Das ist noch nicht erforscht

    Richtig!

    Im Darm gibt es zwar molekulare Strukturen, die im Prinzip in der Lage sind, Erinnerungen zu speichern. Ob das wirklich geschieht, ist aber bisher nicht nachgewiesen.

    Das war leider falsch.
  • Frage 6 von 10:

    "Das liegt bei uns in der Familie." Ob bei Übergewicht oder Untreue - unsere Gene müssen oft als Entschuldigung herhalten. Oder können wir den Bauplan unserer Zellen vielleicht doch ändern?

    "Das liegt bei uns in der Familie." Ob bei Übergewicht oder Untreue - unsere Gene müssen oft als Entschuldigung herhalten. Oder können wir den Bauplan unserer Zellen vielleicht doch ändern?

    Ihre Antwort:

    Unsere Gene können wir nicht verändern, aber wir können beeinflussen, wie aktiv oder inaktiv sie sind.

    Richtig!

    So genannte epigenetische Veränderungen bedeuten: Die Aktivität bestimmter - eher gesund oder krank machender - Gene wird etwa durch Ernährungsgewohnheiten ein- oder ausgeschaltet. Und solche Aktivitätsmuster werden sogar vererbt.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Nein, in den Genen sind unsere unveränderlichen Merkmale festgeschrieben.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    Ja, aber solche Veränderungen können wir nicht weiter vererben.

    Richtig!

    Das war leider falsch.
  • Frage 7 von 10:

    Mal wieder voll im Stress? Das spürt auch der Körper. Worauf wirkt Stress in besonderem Maße?

    Mal wieder voll im Stress? Das spürt auch der Körper. Worauf wirkt Stress in besonderem Maße?

    Ihre Antwort:

    auf den Magen

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    auf die Gelenke

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    auf die Amygdala, den Mandelkern im Gehirn

    Richtig!

    Dauerstress greift unser limbisches System an - eine Hirnstruktur, die für Emotionen zuständig ist - und verändert damit auch die Wahrnehmung von Gefühlen.

    Das war leider falsch.
  • Frage 8 von 10:

    Unser Körper besteht aus 10 bis 100 Billionen Zellen. Im Gehirn werden es im Laufe unseres Lebens immer weniger. Und die Zahl unserer Fettzellen?

    Unser Körper besteht aus 10 bis 100 Billionen Zellen. Im Gehirn werden es im Laufe unseres Lebens immer weniger. Und die Zahl unserer Fettzellen?

    Ihre Antwort:

    ... ist lebenslang gleich.

    Richtig!

    Die Zahl der Fettzellen wird in der Kindheit angelegt, nur ihre Größe lässt sich, etwa durch Diät, ändern.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    ... wird bei einer Diät als erstes reduziert.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    ... reduziert sich, wenn wir unsere Ernährung dauerhaft umstellen - also etwa nach einem Jahr.

    Richtig!

    Das war leider falsch.
  • Frage 9 von 10:

    Du bist, was Du isst. Wenn die Nahrungszufuhr deutlich gesteigert wird - zum Beispiel um 1000 Kalorien pro Tag, dann...

    Du bist, was Du isst. Wenn die Nahrungszufuhr deutlich gesteigert wird - zum Beispiel um 1000 Kalorien pro Tag, dann...

    Ihre Antwort:

    ... können wir eventuell eine Gewichtszunahme vermeiden, indem wir uns bei alltäglichen Verrichtungen einfach mehr bewegen.

    Richtig!

    Eine amerikanische Studie hat gezeigt, dass Menschen, die trotz Kalorien-Plus nicht zunehmen, sich "unbewusst mehr bewegt hatten: Kisten schleppen, Treppen steigen, herumzappeln".

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    ... muss man schon mit einem Marathon oder gar der Tour der France gegenhalten, um nicht zuzunehmen.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    ... nimmt man auf jeden Fall zu - egal, wie viel Sport man macht.

    Richtig!

    Das war leider falsch.
  • Frage 10 von 10:

    Wer nachts aufwacht und nicht wieder einschlafen kann, behandelt sein Schlafproblem am besten, indem er...

    Wer nachts aufwacht und nicht wieder einschlafen kann, behandelt sein Schlafproblem am besten, indem er...

    Ihre Antwort:

    ... Schäfchen zählt.

    Richtig!

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    ... das Bett verlässt.

    Richtig!

    Wer aufsteht und sich erst wieder hinlegt, wenn er richtig müde ist, bringt dem Körper bei, dass das Bett ein Ort zum Ruhen und nicht zum Grübeln ist. Und schläft leichter wieder ein. Ein Mittagsschlaf kann die nächtlichen Probleme dagegen sogar noch verschärfen.

    Das war leider falsch.

    Ihre Antwort:

    ... zum Ausgleich tagsüber einfach einen Mittagsschlaf macht.

    Richtig!

    Das war leider falsch.
  • Quiz: Antje Kunstmann, Irene Stratenwerth
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