Mobile Ansicht
Für eine bessere Darstellung
auf die mobile Ansicht wechseln
Weiterlesen Mobile Ansicht

10 Tipps: Das ist gut für die Stimme

Stimme

Wie wirken Sie auf andere, wenn Sie etwas erzählen oder einen Vortrag halten? Den Eindruck bestimmen zu 7 Prozent der Inhalt des Gesagten, zu 55 Prozent das Aussehen und zu 38 Prozent der Klang der Stimme, das haben Wissenschaftler herausgefunden. Auf das Aussehen legen die meisten Menschen großen Wert, die Stimme vernachlässigen sie. Gönnen Sie Ihr etwas Gutes. 10 Tipps für eine gesunde Stimme und einen klangvollen Auftritt.

1. Auch mal die Klappe halten


Permanentes Sprechen strapaziert die Stimmbänder. Das passiert anfangs oft unbemerkt, aber irgendwann setzt sich der Körper mit Heiserkeit und Halskratzen zur Wehr. Lehrerinnen, Schauspielerinnen, Fitnesstrainerinnen - wer in seinem Beruf viel reden muss, kennt das Problem. Was tun? Wann immer es geht: Schweigen. Und nicht flüstern, das strapaziert die Stimmbänder noch zusätzlich. Lieber so wenig wie möglich sprechen, aber in normaler Lautstärke.

2. Schimpfen erlaubt

Aber auch zu wenig reden ist schlecht für die Stimme. Nicht nur unsere Muskeln, auch unsere Stimme will regelmäßig gefordert werden. Experten empfehlen übrigens, auch mal richtig laut zu schimpfen - für die Stimmhygiene. Na dann...

3. Kaltstarts vermeiden

Gute Nachricht für Morgenmuffel: Sie haben jetzt eine gute Ausrede, wenn Sie morgens noch nicht so viel reden wollen. Denn der Stimme tut so ein Kaltstart gar nicht gut. Die Empfehlung: Morgens und generell nach langer Sprechpause die Stimme noch nicht voll belasten. Und strecken Sie erst einmal den ganzen Körper, das kommt auch Ihrer Stimme zu Gute.

4. Husten statt räuspern

Wer eine belegte Stimme hat, räuspert sich. Auf diese Weise wird unsere Stimme zwar wieder klar, aber wir belasten damit die empfindlichen Schleimhäute der Stimmlippen. Besser und genauso effektiv: Kurz husten.

5. Luft holen nicht vergessen

Sie wollen sich Gehör verschaffen und setzen dabei auf Lautstärke? Nicht nötig. Viel wichtiger ist, dass Sie sich beim Sprechen Zeit nehmen. Gönnen Sie sich und Ihren Zuhörern spätestens nach acht bis zwölf Wörtern eine Pause und holen Sie tief Luft.

6. Den Mund aufmachen

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie weit manche Menschen beim Singen ihren Mund öffnen? Auch beim Sprechen ist es besser, den Mund richtig aufzumachen. Das tut nicht nur der Stimme gut, sondern auch der Nackenmuskulatur. Die verspannt nämlich, wenn wir beim Sprechen den Mund krampfhaft klein halten.

7. Mehr Stimmkraft vom Logopäden

Treffen mit Freunden in der Kneipe. Ihre Stimme ist dünn und rau? Die anderen können Sie kaum verstehen? Gehen Sie zum Arzt, um Zysten, Knötchen und ähnliche Veränderungen im Stimmapparat auszuschließen. Ist organisch alles in Ordnung, hilft ein Logopäde, der Stimme mehr Kraft zu verleihen.

8. Früchtetee trinken

Um Ihre Stimmbänder geschmeidig und belastbar zu halten, sollten Sie viel trinken. Gut für die Stimme ist warmer Früchtetee. Auch Kräutertee mit schützenden Wirkstoffen wie Salbei, Thymian oder Eibisch ist gut geeignet. Zusätzliches Plus: Wer viel trinkt, schützt die Schleimhäute besser vor Infektionen. Wird die Raumluft im Winter sehr trocken, nasse Handtücher auf die Heizung hängen.

9. Bonbons lutschen und inhalieren

Bonbons oder Pastillen regen die Speichelbildung an und sind deshalb ein gutes Stimm-Doping für alle, die viel reden oder ein erstes Kratzen im Hals spüren. Ebenfalls eine Wohltat für die Stimme ist es, mit Salzlösung zu inhalieren. Sie müssen damit nicht warten, bis die Stimme schwächelt. Feuchtigkeit tut ihr immer gut.

10. Vorsicht mit Kaffee, Alkohol und Zigaretten

Generell gilt: Bei Stimmproblemen Alkohol und Zigaretten möglichst meiden. Dasselbe gilt für Kaffee, schwarzen und grünen Tee.

Text: Monika Herbst Foto: murat çeliker/istockphoto

Wer hier schreibt:

Monika Herbst

Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Tipp: statt bei Stimmproblemen eine Logopädin aufzusuchen, lieber zur Atem- Sprech- und Stimmtherapeutin gehen, am besten "nach Schlaffhorst Anderson" ausgebildet. Sie therapieren nicht an den Stimmlippen herum, sondern beziehen die Atmung und Körperhaltung mit ein. Ich bin Chorsängerin und habe damit super Erfahrungen gemacht, kenne auch Lehrerinnen, die davon ebenfalls begeistert waren.



    Dort habe ich gelernt, dass Räuspern und Flüstern wirklich der Stimme schadet. Statt dessen ist es bei belegter Stimme besser, bei offenem Mund stumm auszuhauchen. Kann man morgens im Auto machen oder zwischendurch unbemerkt, funktioniert!

Unsere Empfehlungen

Bild Montagsnl

Lieblingsartikel direkt in dein Postfach

Melde dich jetzt kostenlos an!

Dein Adblocker ist aktiv!

Wir - die Redaktion von Brigitte.de - wenden uns an dieser
Stelle direkt an dich, unsere Nutzerin!
Danke, dass du Brigitte.de besuchst.

Dein AdBlocker ist jedoch aktiviert.

Da unser Angebot kostenfrei ist, finanziert sich unsere Redaktion über Werbung. Damit wir dir Brigitte.de Inhalte weiterhin in hoher Qualität zur Verfügung stellen können, bitten wir dich, deinen AdBlocker für unser Angebot auszuschalten.

Sobald du deinen AdBlocker ausgeschaltet und die Seite neu geladen hast, erscheint dieses Dialogfeld nicht mehr in unseren Artikeln.

Es ist ganz einfach - und:
So sicherst du die Existenz deines Lieblingsportals.
Vielen Dank!

Diesen Inhalt per E-Mail versenden

Stimme
10 Tipps: Das ist gut für die Stimme

Wie wirken Sie auf andere, wenn Sie etwas erzählen oder einen Vortrag halten? Den Eindruck bestimmen zu 7 Prozent der Inhalt des Gesagten, zu 55 Prozent das Aussehen und zu 38 Prozent der Klang der Stimme, das haben Wissenschaftler herausgefunden. Auf das Aussehen legen die meisten Menschen großen Wert, die Stimme vernachlässigen sie. Gönnen Sie Ihr etwas Gutes. 10 Tipps für eine gesunde Stimme und einen klangvollen Auftritt.

Du kannst mehrere E-Mail-Adressen mit Komma getrennt eingeben

E-Mail wurde versendet
Deine Mail konnte leider nicht versendet werden