Ayurveda
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Ayurveda - was ist das eigentlich?
Das traditionelle altindische Medizinsystem Ayurveda (Sanskrit = "Das Wissen vom Leben") gilt als die "Mutter aller Heilkünste". Es basiert auf den Grundlagen der indischen (Natur-) Philosophie, ist jedoch nicht an eine bestimmte Religion oder spirituelle Methode gebunden.
Ayurveda bietet einen umfassenden Ansatz, bei dem der Mensch und seine angeborene Konstitution im Mittelpunkt stehen. Die Konstitution wird bestimmt durch die individuelle Mischung der drei Energieformen (Doshas) Vata, Pitta und Kapha. Ziel ist es, die angeborene Dosha-Mischung in Balance zu halten. In Deutschland gibt es allerdings kaum "authentischen" Ayurveda. Sehr aktiv ist der "Maharishi Ayur-Veda" des Begründers der Transzendentalen Meditation (TM), Maharishi Mahesh Yogi.
Mit welchen Methoden arbeitet man im Ayurveda?
Die Panchakarma-Kur ist eine Reinigungsbehandlung durch Trinken von Ghee (geklärte Butter), Ölmassagen, Schwitzkuren und verschiedene ausleitende Verfahren (therapeutisches Erbrechen, Einläufe, Reinigung von Nase, Mund und Ohren, Aderlass, Schröpfen, Blutegel). Im Ayurveda setzt man außerdem auf Entspannungsübungen (Yoga, Meditation), auf den Konstitutionstyp abgestimmte Ernährung und ayurvedische Medikamente aus Pflanzen, Mineralien und Metallen als Tees, Kräuterpasten, Pulver, Tabletten.












