Biofeedback
- In diesem Artikel:
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- Biofeedback - was ist das eigentlich?
- Mit welchen Methoden arbeitet man beim Biofeedback?
- Bei welchen Beschwerden ist Biofeedback sinnvoll?
- Wie gut ist Biofeedback wissenschaftlich abgesichert?
- Welche Einschränkungen gibt es bei Biofeedback?
- Für wen ist Biofeedback geeignet?
- Was kostet die Behandlung?
- Wo gibt's mehr Infos?
Biofeedback - was ist das eigentlich?
Biofeedback ("feedback" = Rückmeldung) ist ein noch junges technisches Verfahren, mit dessen Hilfe sich sonst unbewusst ablaufende Körperfunktionen bewusst machen und gezielt mental steuern lassen. Es beruht auf der Erkenntnis, dass jede biologische Funktion, die für einen Menschen wahrnehmbar ist, auch von ihm willentlich beeinflusst werden kann.
Körpersignale wie Puls, Muskelspannung, Temperatur, Hautwiderstand, Durchblutung, Atemwiderstand und sogar das Erregungsniveau im Gehirn werden über Elektroden am Körper abgeleitet und per Computer in optische und akustische Signale übersetzt. Diese Rückmeldung ermöglicht es, eine gezielte Steuerung und Kontrolle von Körperreaktionen, die gesundheitliche Beschwerden verursachen , zu erlernen. Nach erfolgreichem Training gelingt dies auch ohne Gerät. So ist Biofeedback Hilfe zur Selbsthilfe.
Mit welchen Methoden arbeitet man beim Biofeedback?
Je nachdem, welche Körperfunktion trainiert werden soll, werden unterschiedliche Biofeedback-Methoden zur Rückmeldung eingesetzt: Mit dem EMG (Elektromyogramm) wird die Muskelanspannung und muskuläre Aktivität gemessen. Thermal misst die Handtemperatur, GSR (Galvanic Skin Response) den Hautwiderstand. Mit VKT (Vasokonstriktionstraining) lässt sich die Durchblutung der Schläfenarterien feststellen, mit HRV (Herzratenvariabilität) der Herzschlag. Neurofeedback wird zur Messung von Hirnwellen eingesetzt.
Das Training erfolgt mit speziellen Software-Programmen. Für zu Hause gibt es tragbare Heimgeräte.
















