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Husten, Durchfall, Wadenkrampf? Wie Sie vorbeugen können, welche Hausmittel helfen und wann Sie zum Arzt gehen sollten.

Blasenentzündung

In diesem Artikel:

Vorbeugung

Eine norwegische Studie hat kürzlich bewiesen, dass kalte Füße tatsächlich Blasenentzündungen verursachen. Also: Füße warm halten. Und zwei Liter pro Tag trinken. Wer zu Blasenentzündungen neigt, sollte jeden Tag 500 mg Vitamin C nehmen - das macht den Urin saurer und hemmt so die Vermehrung von Keimen. Auch Cranberrys (als getrocknete Früchte oder Saft) beugen Blasenentzündungen vor. Vorbeugend wirkt auch ein Frühstück auf der Grundlage der Fünf-Elemente-Ernährung: Dazu für 2 Portionen 1 Tasse Buchweizen kurz ohne Fett anrösten, 2 Tassen Wasser hinzufügen und 15 Minuten dünsten. 1⁄2 Apfel reiben, mit Zitronensaft beträufeln und mit dem Mark 1 Vanilleschote, 1 Esslöffel gehackten Mandeln und Honig unter den Buchweizen rühren.

Selbstmedikation

Bei leichter Blasenentzündung täglich vier Tassen Blasentee trinken (Apotheke; gemischt aus gleichen Teilen Birkenblättern, Queckenwurzelstock, Goldrute, Hauhechel- und Süßholzwurzel). Hilfreich sind auch Sitzbäder, am besten zweimal täglich etwa sieben Minuten lang in 38 bis 41 Grad warmem Wasser mit Zinnkraut als Zusatz.

Wann zum Arzt?

Wenn das Brennen beim Wasserlassen nach ein bis zwei Tagen nicht nachlässt. Wenn Fieber dazukommt. Wenn der Urin verfärbt ist oder merkwürdig riecht. Auch bei häufigen Blasenentzündungen sollten Sie mit einem Arzt die Ursachen klären. Wenn sich Keime festgesetzt haben, kommt man meist um ein Antibiotikum nicht herum.

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