Schnelle Hilfe
Diese acht Hausmittel sollten Sie kennen!
Salbei gegen Schwitzen
Die blauvioletten Blüten des Salbei sind schmückendes Beiwerk. Nur die herb, kampferartig duftenden Blätter sind reich an ätherischem Öl und wertvollen Pflanzenstoffen. Schon Hildegard von Bingen nutzte ihre desinfizierende Wirkung bei Halsschmerzen, Mandel-, Mund-, Rachen- und Zahnfleischentzündungen. Auch gegen Husten und Erkältungen hilft Salbeitee.
Salbei ist auch ein mildes pflanzliches Mittel gegen übermäßiges Schwitzen: zwei Teelöffel Salbeiblätter pro Tasse mit kochendem Wasser aufbrühen, zehn Minuten ziehen lassen. Kalt werden lassen und zwei Tassen pro Tag trinken.
Allerdings sollte der Tee nur in Maßen benutzt werden. Denn das ätherische Öl ist reich an Thujon, einem Pflanzenalkohol, der in höherer Dosis unangenehme Nebenwirkungen wie Herzrasen, Schwindel und Krämpfen hervorrufen kann.














-
am um
-
BRIGITTE.de-Team
am 21.07.11 um 16:58
Lieber Tobias Niedenthal,
-
Sole
am 19.07.11 um 20:45
Ich wollte nur anmerken, dass ich es etwas leichtsinnig finde, wenn in diesem Artikel dazu angeregt wird, selbst Pflanzen zu sammeln. Ich würde da zur absoluten Vorsicht raten, da das, wenn man kein Fachmann ist, mitunter tödliche Folgen haben kann. Ausserdem ist zu bedenken, dass nicht wenige Arten unter Naturschutz stehen.
-
Tobias Niedenthal
am 19.07.11 um 12:56
Wir kommen nicht umhin, eine kleine Stellungnahme zu diesem Artikel zu posten:
-
en_kvinde
am 18.07.11 um 22:13
Alles schoen und gut, aber mit einer Bindehautentzuendung gehoert man meines Erachtens in aerztliche Behandlung.
-
Shari
am 18.07.11 um 11:35
Gut, dass ich noch nie Gusten hatte. Stell ich mir schrecklich vor!
mehr (5)danke für Ihre Stellungnahme. Wir haben Ihre Anmerkungen geprüft und den Artikel entsprechend angepasst.
Herzliche Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team
Abgesehen davon können auch Pflanzen gefährliche Wechsel- und Nebenwirkungen haben. Es ist zwar "natürlich", was aber nicht unbedingt mit ungefährlich gleichzusetzen ist.
Besenginster sollte nicht als Tee eingenommen werden. Er ist in allen Teilen giftig. Man darf hier nur vom Arzt verordnete Fertipräparate nehmen. Es gibt z. B. ein gutes Mittel für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Wer drei bis vier Tassen Ginstertee am Tag trinkt, muss mit Vergiftungen rechnen!
Augentrost ist auch problematisch: Er darf nur steril angewendet werden. Das bekommt man mit heimischen Mitteln aber für gewöhnlich nicht so einfach hin. Die Wirkung liegt im "weißen Rauschen", ist also nicht wirklich nachweisbar.
Die Kornblume ist eine "Schmuckdroge", d. h. sie wird zur farblichen und geschmacklichen Verbesserung von Kräutertees eingesetzt. Allegmeine Bewertung: Hilft nichts, schadet aber auch nicht. Außerdem ist sie nicht die "Kornnelke", der ganze Absatz zu dieser Pflanze ist "ziemlicher Blödsinn".
Tobias Niedenthal
Forschergruppe Klostermedizin