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Vorbeugung

Die beste Vorbeugung gegen Hexenschuss sind starke Bauch- und Rückenmuskeln. Das richtige Training hierfür bieten Sportverein, Fitness-Studio oder auch Volkshochschule an.

Selbstmedikation:

Ganz wichtig ist es, sofort etwas gegen die Schmerzen zu tun (z. B. 1000 mg ASS oder 600 mg Ibuprofen). Denn sonst verkrampft man sich vor lauter Schmerzen in der falschen Haltung - und das kann erneut zur Einklemmung von Nerven und zu noch stärkeren Muskelverspannungen führen. Bewährte homöopathische Mittel sind z. B. Rhus toxicodendron D12, Bryonia D6 und Nux vomica D12 (jeweils alle halbe Stunde fünf Kügelchen). Salben mit Extrakten aus Cayennepfeffer (Apotheke) wirken gut gegen die akute Muskelverspannung.

Hausmittel

Das beste Mittel gegen die Muskelverspannung ist Wärme. In der Apotheke gibt es gebrauchsfertige Wärme- oder Fango- Packungen, Wärmepflaster oder gefäßerweiternde Einreibungen. Ein so genanntes Schlenzbad wirkt muskelentspannend: ins warme (37°C) Badewasser legen, die Temperatur nach und nach auf 42°C erhöhen (nicht bei Kreislaufproblemen und Bluthochdruck). Danach für eine Stunde ins Bett legen. Sehr entspannend ist es auch, sich auf dem Boden auf den Rücken zu legen und die Unterschenkel im rechten Winkel zu den Oberschenkeln auf einem Hocker oder Sitzball (auf richtige Höhe achten!) abzulegen. Dabei möglichst tief in den Bauch ein- und ausatmen.

Wann zum Arzt?

Wenn die Beschwerden nach zwei bis drei Tagen nicht deutlich besser geworden sind. Und bei Lähmungen oder einem tauben Gefühl an der Haut.

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