Sanft heilen mit Jin Shin Jyutsu
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Intensives "Strömen"
Jin Shin Jyutsu verspricht keine Wunderheilungen, und es soll auch kein Ersatz für medizinische Therapien sein. Aber es hilft. Aktuelle Beschwerden (z. B. Verspannungen) sind nach dem ersten "Strömen" durch einen Praktiker oft wie weggeblasen. Bei chronischen Beschwerden (z. B. Migräne, Heuschnupfen) hält der Effekt bis zu 24 Stunden vor.
Zehn Termine im Abstand von jeweils wenigen Tagen können dauerhaft Linderung bringen, wenn die Betroffenen auch sonst etwas für sich tun, zum Beispiel ihre Ernährung umstellen. Auch bei anhaltendem Kummer, Trauer oder in einer Lebenskrise kann die Behandlung heilsame Veränderungsprozesse "in Fluss" bringen und unterstützen. Und viele machen es einfach nur, um sich wohl zu fühlen.
Das Strömen kann so intensiv wirken, dass man sich nach der Behandlung erst mal hinlegen muss; Alkohol wirkt womöglich noch Stunden später stärker als gewohnt.
Jin Shin Jyutsu soll vor allem Hilfe zur Selbsthilfe sein. Deshalb ermutigen Praktiker ihre Patienten, sich auch selbst zu "strömen". Das ist kein Problem, denn anders als etwa bei der Akupressur geht es nicht darum, bestimmte Punkte genau zu treffen. Irgendwo in einem Bereich von rund sieben Zentimetern Finger oder die Hand aufzulegen - das ist schon alles. Aber bis zu zehn Minuten lang nichts weiter tun, als zum Beispiel den Mittelfinger einer Hand zu halten, fällt manchen anfangs schwer.
Später klappt die Selbstbehandlung dann auch nebenbei, etwa beim Fernsehen. Übrigens: Viele von uns "strömen" sich selbst, ohne es zu wissen. Wer beim Nachdenken die Stirn in die Hand stützt, berührt das Sicherheitsenergieschloss Nummer 20, das den Geist beruhigt und die Intuition stärkt...












