Kneipp'sche Ganzheitstherapie
- In diesem Artikel:
-
- Kneipp'sche Ganzheitstherapie - was ist das eigentlich?
- Mit welchen Methoden arbeitet man in der Kneipp'schen Ganzheitstherapie?
- Bei welchen Beschwerden ist die Kneipp'sche Ganzheitstherapie sinnvoll?
- Wie gut ist die Kneipp'sche Ganzheitstherapie wissenschaftlich abgesichert?
- Welche Einschränkungen gibt es bei der Kneipp'schen Ganzheitstherapie?
- Für wen ist die Kneipp'sche Ganzheitstherapie geeignet?
- Was kostet die Behandlung?
- Wo gibt’s mehr Infos?
Kneipp'sche Ganzheitstherapie - was ist das eigentlich?
Aufgrund eigener Erfahrungen entwickelte der Wörishofener Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) seine ganzheitliche, naturheilkundliche Gesundheitslehre, die Körper, Geist und Seele als komplexe Einheit betrachtet. Ziel ist es, den Organismus zu stärken und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, um so Beschwerden zu lindern, aber auch Krankheiten vorzubeugen.
Dafür werden möglichst einfache und natürliche Mittel und Reize, wie Wasser, Bewegung, Ernährungsumstellung, Heilpflanzen und Entspannungsmethoden eingesetzt.
Kneippanwendungen werden von ausgebildeten Therapeuten ambulant oder im Rahmen von Kneippkuren verabreicht. Viele eignen sich aber auch gut zur Selbstbehandlung.
Mit welchen Methoden arbeitet man in der Kneipp'schen Ganzheitstherapie?
Die Kneipptherapie umfasst fünf Säulen: Die Hydrotherapie beinhaltet Anwendungen mit kaltem und warmem Wasser wie Güsse, Bäder, Wickel, Wasser- und Tautreten. Unter Phytotherapie versteht man die Behandlung mit Heilpflanzen in Form von Frischpflanzensäften, Tees, Badezusätzen oder Heusack. Die Bewegungstherapie setzt auf Gymnastik und Ausdauersport, die Ernährungstherapie auf Vollwertkost. Die Ordnungstherapie steht unter dem "Leben im Gleichgewicht". Entspannungsmethoden wie Yoga und Autogenes Training runden die Kneipp'sche Ganzheitstherapie ab.















