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Das Hausmittel-Lexikon

Husten, Durchfall, Wadenkrampf? Wie Sie vorbeugen können, welche Hausmittel helfen und wann Sie zum Arzt gehen sollten.

In diesem Artikel:

Vorbeugung

Schon vor der Regel die Füße richtig warm halten (beeinflusst über Reflexe die Gebärmutter) und heiße Bäder mit ein paar Tropfen ätherischen Ölen nehmen.

Hausmittel

Der Klassiker bei Regelschmerzen: Wärmflasche auf den Bauch. Probieren Sie es aber auch mal mit Fußreflexzonenmassage: beide Fußrücken direkt unterhalb des Knöchels zehn Minuten lang mit sanftem Druck massieren.

Selbstmedikation

Bei starken Unterleibskrämpfen helfen Schmerzmittel, die zusätzlich einen krampflösenden Wirkstoff (Butylscopolamin) enthalten. Eine gute Alternative dazu sind die Pflanzenwirkstoffe in Schneeball und Gänsefingerkraut: Sie entspannen die Gebärmuttermuskulatur und können so die schmerzhaften Krämpfe lindern. Einen gestrichenen Teelöffel Schneeballbaumrinde oder ein bis zwei Teelöffel Gänsefingerkraut pro Tasse aufbrühen, zehn Minuten ziehen lassen. Täglich drei Tassen trinken.

Alternativmedizin

Heilsam wirkt die "Kleine Beckenschaukel" aus dem Luna-Yoga. Auf den Rücken legen und Beine aufstellen. Beim Ausatmen Bauch-, Becken- und Beckenbodenmuskeln anspannen und Rücken an den Boden drücken. Beim Einatmen leicht ins Hohlkreuz gehen und Becken nach vorn kippen. Mehrmals im eigenen Rhythmus sanft hin- und herschaukeln und dabei tief ein- und ausatmen. Danach jede Position einige Atemzüge lang halten. Zum Schluss noch ein paar Mal sanft schaukeln.

Wann zum Arzt?

Wenn die Krämpfe tagelang anhalten oder so stark sind, dass man mehr als zwei Schmerztabletten pro Tag braucht.

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