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Vorbeugung

Auf ausreichend Luftfeuchtigkeit in der Wohnung achten, damit die Nasenschleimhaut nicht austrocknet. Wenn Kinder häufig Nasenbluten haben, weil sie in der Nase bohren, beugt pflegendes Nasenöl oder Nasensalbe vor. So verhindert man trockene Krusten, die zum Bohren verführen.

Hausmittel

Kopf nach vorn beugen, nicht in den Nacken legen. Nase zehn Minuten lang mit den Fingern fest zusammendrücken. Nase 12 Stunden lang nicht putzen.

Selbstmedikation

Die Biochemie nach Dr. Schüßler empfiehlt bei häufigem Nasenbluten eine längere Behandlung: vier bis sechs Wochen lang dreimal täglich ein bis zwei Tabletten Calcium phosphoricum D6 (Schüßler Salz Nr. 2) geben. Zur Soforthilfe wird geraten, alle fünf Minuten eine Tablette Ferrum phosphoricum D12 (Nr. 3) im Mund zergehen lassen. Ist die Nasenschleimhaut sehr trocken, hilft Natrium chloratum D12 (Nr. 8, dreimal täglich ein bis zwei Tabletten). Zusätzlich vorsichtig mit einem Wattestäbchen etwas biochemische Salbe Nr. 8 in die Nasengänge streichen.

Wann zum Arzt?

Wenn die Nase nach 20 Minuten immer noch blutet. Und bei häufigem Nasenbluten ohne erkennbaren Anlass.

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