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Husten, Durchfall, Wadenkrampf? Wie Sie vorbeugen können, welche Hausmittel helfen und wann Sie zum Arzt gehen sollten.

Nebenhöhlenentzündung

In diesem Artikel:

Vorbeugung

Jeden Schnupfen rechtzeitig behandeln (viel trinken, Nasentropfen mit Kochsalz oder abschwellendes Nasenspray benutzen), damit daraus keine Nebenhöhlenentzündung wird.

Hausmittel

Inhalieren mit Kamille oder Emser Salz lässt den Eiter aus den Nebenhöhlen schneller abfließen. Außerdem, wie schon bei der Vorbeugung: viel trinken, damit der zähe Schleim flüssiger wird. Nachts mit erhöhtem Oberkörper schlafen. Bei verstopfter Nase hilft auch eine Nasenspülung. Dafür einen Esslöffel Banchatee (Tee- und Bioladen, Reformhaus) zehn Minuten in einem Liter Wasser kochen. Dann abseihen und einen Teelöffel Meersalz zufügen. Mischung erkalten lassen, in eine Nasendusche (Apotheke, Drogeriemarkt) füllen und Nase damit spülen.

Selbstmedikation

Ein paar Tage lang ein abschwellendes Nasenspray benutzen (für Kinder sollten Sie eine niedriger dosierte Variante kaufen), das öffnet den Abfluss von den Nebenhöhlen in die Nase. Das homöopathische Mittel Hepar sulfuris D6 wirkt gegen viele eitrige Entzündungen (dreimal täglich fünf Kügelchen einnehmen). Die Entzündung im Nasenbereich können Sie mit einer Nasensalbe behandeln, die Pfefferminz- und Thymianöl enthält.

Wann zum Arzt?

Bei Fieber, starkem Druckgefühl in Stirn oder Oberkiefer und eitrigem Schnupfen, der nach drei Tagen nicht deutlich besser ist.

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