Alternative Schmerztherapie: Das hilft
Die Impulsive: Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
Wie funktioniert's?
Bei der transkutanen elektrischen Nervenstimulation, kurz TENS, erzeugt ein kleines Gerät leichte elektrische Impulse, die Elektroden auf der Haut auf das Nervensystem übertragen. Durch die Weiterleitung schmerzhemmender Signale kommt das überreizte Nervensystem zur Ruhe. Nach einer Anleitung durch den Arzt kann der Patient das Gerät "ausleihen" und die Behandlung zu Hause durchführen.
Wann hilft's?
Bei Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen, Nervenschmerzen, generell Schmerzen des Bewegungsapparates wie rheumatische Erkrankungen, Abnutzung, Überlastung, Reizung von Knochen, Muskeln und Gelenken.
Wer macht es, wer zahlt es, und wie lange dauert es?
Infos dazu gibt es bei der Deutschen Schmerzhilfe (www.schmerzinfos.de). Gesetzliche Kassen übernehmen in der Regel die Mietkosten des Geräts nach Genehmigung der Therapie. Patienten müssen dann nur einen geringen Teil (ca. 10 Euro) zuzahlen. Mit 30 Minuten Stimulation 2- bis 4-mal täglich werden erfahrungsgemäß gute Erfolge erzielt, akute Schmerzzustände klingen oft nach wenigen Behandlungen ab. Bei chronischen Schmerzen sollte die Therapie in Intervallen angewandt werden, da bei durchgängiger Behandlung ein Gewöhnungseffekt eintritt und die schmerzlindernde Wirkung nachlässt.













