Das Hausmittel-Lexikon

Husten, Durchfall, Wadenkrampf? Wie Sie vorbeugen können, welche Hausmittel helfen und wann Sie zum Arzt gehen sollten.

In diesem Artikel:

Vorbeugen

Übergewicht abbauen - einer der Hauptrisikofaktoren für Sodbrennen. Nur kleine Portionen essen. Mit erhöhtem Oberkörper schlafen. Zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen.

Hausmittel

Lakritze verhindert eine Übersäuerung des Magens; bei Neigung zu Sodbrennen zwischendurch immer mal eine Lakritzschnecke kauen.

Selbstmedikation

Rezeptfreie Mittel mit säureneutralisierenden Wirkstoffen sollten nicht über längere Zeit regelmäßig genommen werden. Denn neue Studien lassen vermuten, dass die ständige Neutralisierung der Magensäure das Risiko erhöht, eine Nahrungsmittelallergie zu entwickeln. Das homöopathische Mittel Nux vomica D12 hilft, wenn sich üppige Mahlzeiten oder reichlich Alkohol rächen (alle halbe Stunde ein bis zwei Kügelchen, bis die Beschwerden nachlassen). Magenberuhigend sind Kamillen- und Melissentee (täglich drei Tassen trinken). Schnelle Hilfe bringt auch ein Löffel Natronpulver (Natriumhydrogencarbonat oder doppelkohlensaures Natron) in einem Glas Wasser. Es neutralisiert die Magensäure, ohne die Ausschüttung komplett zu blockieren. Am besten noch ein Glas stilles Wasser hinterhertrinken. Die Biochemie nach Dr. Schüßler empfiehlt bei akuten Beschwerden vier- bis zwölfmal täglich eine Tablette Natrium phosphoricum D6 (Schüßler Salz Nr. 9) oder Natrium bicarbonicum D6 (Nr. 23).

Wann zum Arzt?

Wenn das Sodbrennen öfter als zweimal die Woche auftritt.

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