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Yoga für die Gesundheit: 5 heilsame Übungen

Heilsame Yoga-Übungen

Yoga-Übungen helfen heilen: Die wichtigsten Asanas für die Gesundheit - gegen Beschwerden von Verstopfung über Blasenentzündung bis hin zu Spannungskopfschmerzen.

Blasenentzündung

Welche Yoga-Übung hilft? Der Drehsitz - er massiert die inneren Organe und regt die Nierentätigkeit an.

So geht's: Oberkörper gerade aufrichten und Beine lang ausgestreckt nach vorne bringen, rechtes Bein anwinkeln, zum Gesäß heranziehen und den Fuß neben die Außenseite des linken Oberschenkels oder Knies aufstellen. Linkes Bein anwinkeln und Fußsohle zum Po bringen. Rechten Arm nach oben strecken und von außen das linke Knie umfassen. Die linke Hand flach oder auf den Fingerspitzen hinter dem Po am Boden aufstellen.

Einatmen und den Oberkörper strecken, ausatmen und den Brustkorb um die eigene Achse nach links hinten drehen. Die Bewegung geht von den unteren Wirbeln aus, Nacken und Kopf folgen in Verlängerung der Wirbelsäule - die Schultern ziehen nach unten und beide Gesäßhälften bleiben am Boden. In dieser Position für einige Atemzüge bleiben. Mit der Ausatmung zurück zur Mitte. Beine und Seite wechseln.

Nervosität, oft im Zusammenhang mit Schlafstörungen

Welche Yoga-Übung hilft? Shavasana - beruhigt alle Lebensenergien, besonders Vata.

So geht's: Rückenlage, Arme und Beine lang ausgestreckt und leicht gespreizt neben dem Körper ablegen - die Handflächen zeigen nach oben und die Füße fallen locker nach außen. Schultern nach unten schieben. Augen schließen und in die Höhlen sinken lassen.

Das Gewicht des Körpers mit jeder Ausatmung an den Boden abgeben. Konzentration aufs dritte Auge (der Punkt zwischen den Augenbrauen) richten. Gedanken, die auftauchen, vorbeiziehen lassen und tief in der Position entspannen (mindestens 8 bis 10 Minuten).

Zum Abschluss die Arme lang hinter den Kopf bringen, den Körper in alle Richtungen recken und strecken. Hände an die Knie bringen, vor und zurückrollen und zurück in den Sitz kommen - Augen öffnen.

Rücken- und Gelenkschmerzen

Welche Yoga-Übung hilft? Die Brücke - entlastet und dehnt den gesamten Rücken und gleicht die Doshas aus

So geht's: Rückenlage, Füße hüftbreit aufstellen, Fersen an den Po heranziehen. Mit der Einatmung den Beckenboden anspannen und das Becken Wirbel für Wirbel nach oben rollen. Knie gerade ausrichten und nach vorne und oben schieben. Die Arme unterm Rücken lang ausstrecken und Finger ineinander verschränken - Schulterblätter zusammenziehen.

Brustkorb Richtung Kinn bringen, die Füße fest in den Boden drücken und die Oberschenkel anspannen - das schafft Länge im Rücken. Einige Atemzüge in dieser Position bleiben. Mit der Ausatmung die Arme lösen und Wirbel für Wirbel langsam das Becken zurück zum Boden bringen.

Auch hilfreich: Die Knie-zur-Brust-Position oder der Drehsitz.

Verstopfung

Welche Yoga-Übung hilft? Die Knie-zur-Brust-Position - die angewinkelten Beine massieren sanft den Darm und aktivieren ihn.

So geht's: Rückenlage, Beine stark anwinkeln und nah zur Brust führen. Arme umfassen die Knie, Rücken und Nacken bleiben entspannt auf dem Boden. Augen schließen und einige tiefe Atemzüge nehmen.

Spannungskopfschmerzen

Welche Yoga-Übung hilft? Der Mondgruß (am besten abends) - entspannt Schulter- und Nackenbereich, beruhigt Vata und aktiviert das Verdauungsfeuer Pitta.

So geht's: 1. Standposition: fester Stand, Oberschenkel anspannen, Arme über den Kopf strecken, Handflächen flach aneinander legen, Ellenbogen durchstrecken.

2. Halbmond: Standposition mit gestreckten Armen. Finger ineinander verschließen, Zeigefinger gestreckt aneinander legen und Oberkörper nach rechts biegen. Linke Hüfte und Fuß fest in den Boden drücken, um die Dehnung zu intensivieren. Zurück zur Mitte. Seite wechseln.

3. Göttin: Schritt nach rechts, tief in die Knie gehen, Po auf Höhe der Knie bringen, Wirbelsäule bleibt gerade aufgerichtet. Arme waagerecht zur Seite ausstrecken Ellenbogen anwinkeln und Unterarme nach oben strecken. Finger strecken nach oben.

4. Stern: Aus Position 3. heraus die Arme und Beine lang strecken - Füße bleiben weit auseinander.

5. Dreieck: Beine sind gestreckt und gegrätscht. Oberkörper nach rechts in die Länge ziehen, rechten Arm an die Innenseite des rechten Fußes ablegen (oder Knöchel greifen) und den linken Arm gerade nach oben ausstrecken. Brustbein und Becken nach oben zur linken Seite öffnen - der Blick geht nach oben.

6. Pyramide: Rechten Fuß 45 Grad nach rechts ausdrehen, Arme zum rechten Knöchel oder Schienbein bringen und den Oberkörper über das gestreckte rechte Bein absenken. Kniescheiben hochziehen und Füße fest in den Boden drücken.

7. Ausfallschritt: Vorderes rechtes Knie beugen, Hände flach neben dem rechten Fuß aufstellen, Oberkörper Richtung Oberschenkel senken, Brustbein aufrichten - Hände oder Fingerspitzen am Boden lassen. Linkes Bein lang ausstrecken (Ferse nach hinten drücken) oder Knie am Boden ablegen.

8. Squat mit gespreizten Beinen: Beide Hände flach innen neben dem rechten Fuß aufstellen. Rechten Fuß und Oberkörper 45 Grad nach vorne drehen, so dass beide Füße mit dem geraden Oberkörper nach vorne zeigen, linkes Bein ist durchgestreckt zur Seite ausgestreckt, das rechte im Knie gebeugt. Hände vor der Brust in Gebetshaltung (Handflächen vor der Brust flach aneinander pressen) bringen - oder, etwas komfortabler, die Hände vor dem Körper auf dem Boden aufsetzen.

9. Squat: Rechtes Bein anziehen und zurück zur Mitte bringen. Tief in die Hocke gehen und beide Füße flach auf den Boden aufsetzen - Steißbein tief absenken. Hände in Gebetshaltung vor der Brust zusammenbringen. Ellenbogen drücken von innen gegen die Knie. Wirbelsäule ist lang aufgerichtet.

10. Squat mit gespreizten Beinen: Hände auf den Boden zurückbringen und jetzt das rechte Bein lang zur Seite ausstrecken. Das linke Knie bleibt angewinkelt. Hände vor der Brust in Gebetshaltung bringen.

11. Ausfallschritt: rechten Fuß 45 Grad nach rechts drehen, Hände neben den rechten Fuß am Boden aufstellen, rechtes Bein lang nach hinten durchstrecken und die Zehen aufstellen. Oberkörper über dem rechten Bein aufrichten - Handflächen oder Fingerspitzen bleiben am Boden.

12. Pyramide: angewinkeltes linkes Bein strecken und Oberkörper lang über das ausgestreckte linke Bein strecken - Stirn in Richtung Knie bringen.

13. Dreieck: Beine bleiben ausgestreckt in der Grätsche, Oberkörper zur linken Seite ziehen. Linken, gestreckten Arm zum linken Knöchel absenken und den rechten gerade nach oben strecken - Blick folgt.

14. Stern: Beckenboden anspannen und Oberkörper zurück in den Stand aufrichten, Beine bleiben gestreckt und gegrätscht. Die Arme waagerecht zur Seite ausstrecken.

15. Göttin: Tief in die Grätsche kommen, Po auf Höhe der Knie. Arme parallel zur Seite ausstrecken, Ellenbogen anwinkeln und Unterarme nach oben strecken.

16. Halbmond: Beine strecken und Füße nebeneinander stellen. Oberschenkel anspannen und in die Länge ziehen. Arme über den Kopf nach oben bringen. Finger verschließen, Zeigefinger gestreckt aneinander legen und Oberkörper nach rechts biegen. Zurück zur Mitte. Seite wechseln.

17. Standposition: Füße eng zusammen, Oberschenkel anspannen, Arme über den Kopf strecken, Handflächen flach aneinander legen, Ellenbogen durchstrecken. Hände in Gebetshaltung vor der Brust zusammenbringen.

Auch hilfreich: Der Drehsitz

Text: Nicole Reese Foto: Picture Press

Kommentare (4)

Kommentare (4)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Liebe Userinnen,



    leider gibt es für diese Übungen tatsächlich keine Fotostrecke. In unserem Yoga-Special auf www.brigitte.de/yoga finden Sie zahlreiche Übungsstrecken mit Bildern.



    Ihr BRIGITTE.de-Team
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ja, stimme beiden Kommentaaren voll zu- ging mir auch frueher so- kann die asanas ohne visual nicht nachvollziehen.!
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Pferdefreund
    Ich kann faisane nur beipflichten,wenn schon so knappe Erklärungen,ohne Übergänge,dann sollte man zumindest Photos zu jeder Übung haben,zumal Yoga durchaus schädlich sein kann,wenn er nicht richtig ausgeführt wird,sprich die Ausführung in die falsche Richtung geht.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Und Caesar fragt sich "Quid?" Wer vor dem Lesen dieser Beschreibung noch keinen Spannungskopfschmerz hatte, hat ihn dafür garantiert hinterher. Wie wäre es mit einer Fotostrecke zu dieser Übung, oder gar einem Video?

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