Stress-Symptome: Der Körper sagt "Stopp!"

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Augenflattern, Herpes, Magenschmerzen - das sind Stress-Symptome: Unserem Körper wird es zu viel. Das können Sie tun.

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Er ist ganz schön robust, unser Körper: Er steckt wochenlangen Stress im Job weg, ohne zu murren, verzeiht Beziehungsärger, der seit langem an seinen Nerven nagt, und macht nicht gleich schlapp, wenn er eine Nacht kaum Schlaf bekommt, weil die Party so gut war. Woher hat er diese Kraft nur?

Gelernt ist gelernt, könnte man da sagen. Stress-Ereignisse gehören seit Menschengedenken zu unserem Tagesprogramm. Nur, dass die Bedrohungen in früheren Zeiten existenzieller Natur waren: Hungersnöte, Naturkatastrophen, der Angriff eines Raubtiers. Heute ist der Kühlschrank voll, keine Eiszeit in Sicht, und die Zähne fletscht vielleicht noch mal der Liebste, wenn wir ihm die Fernbedienung aus der Hand reißen.

Und dennoch - irgendwann sind auch die Reserven des fittesten Körpers erschöpft und er signalisiert: Ich will Ruhe und Entspannung, ich möchte auftanken und brauche neue Energie. Dabei ist unser Organismus erfinderisch, in der Art und Weise, wie er Alarm auslöst. Vielleicht zuckt plötzlich ein Augenlid, das Herz flattert, oder wir wälzen uns unruhig im Bett. Alles nicht so tragisch. Es kommt nur darauf an, dass Sie jetzt Ihr persönliches Stresswarnsystem erkennen und rechtzeitig gegensteuern. Das will Ihnen Ihr Körper sagen.

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  • Text: Tanja Pöpperl
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    Ein Artikel aus der BRIGITTE Balance
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