Stress-Symptome: Der Körper sagt "Stopp!"

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Mein Herz fängt an zu rasen, ich kann nur noch ganz flach atmen.

Woher kommt's?
Das kann eine hormonelle Stressreaktion sein. Adrenalin und Noradrenalin versetzen den Körper in Alarmbereitschaft, obwohl keine akute Gefahr droht. Sicherheitshalber sollte man die Ursache jedoch vom Arzt abklären lassen.

Das kann ich tun:
Wenn ärztlich abgeklärt wurde, dass keine organische Ursache vorliegt, ist Konditionstraining eine gute Möglichkeit, den Körper insgesamt zu stärken. Ein trainierter Organismus verkraftet jede Form von physiologischer Erregung besser. Tiefe Bauchatmung hilft beim Entspannen. Einfach mit dem Rücken auf den Boden legen, einen Stapel (nicht zu schwerer) Bücher auf den Bauch legen und versuchen, diesen Stapel durch tiefes, bewusstes In-den-Bauch-Atmen deutlich anzuheben und wieder zu senken.

So hilft Homöopathie:
Bei nervös bedingtem Herzrasen und Atembeklemmung hilft Aconitum. Dosierung: In der Potenz D12 fünf Globuli im Akutfall auf der Zunge zergehen lassen, nach einer halben Stunde noch mal.

Wann zum Arzt?
Wenn das Herzrasen öfter und anhaltend auftritt. Am besten erst mal zum Hausarzt, der kann dann zum Kardiologen überweisen.

Die Stress-Experten

Dr. Marion Krassnitzer-Geyer
Praktische Ärztin, Naturheilverfahren, klassische Homöopathie. Akupunktur, Expertin für biologische Medizin in Würzburg.

Dr. Frauke Musial
Psychologin und Forschungsleiterin am Lehrstuhl für Naturheilkunde der Kliniken Essen-Mitte.

Dr. Markus Wiesenauer
Allgemeinarzt, Homöopathie-Experte und Buchautor ("Homöopathie Quickfinder", GU-Verlag, 12,90 Euro).

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  • Text: Tanja Pöpperl
    Foto: iStockphoto.com
    Ein Artikel aus der BRIGITTE Balance
Letzte Kommentare
  • Grete
    am 21.01.12 um 11:57
    Man sollte vielleicht auch noch erwähnen, dass durch Stress sich der Innendruck des Ohres erhöhen kann, was sehr unangenehm ist und sich über längere Zeit hinziehen kann. Helfen können hier blutdrucksenkende Mittel oder entwässernde Pflanzen-Präparate. Das Problem merkt man erstmals, wenn es im Ohr sticht (als ob man sich erkältet hätte). Später tritt dann der ständige Druck im Ohr auf, der sich auch auf den Hals ausbreiten kann, was Beklemmungsgefühle erzeugen kann. Die Behandlung zieht sich über mehrere Wochen hin und man muss Geduld haben.
  • Mica
    am 21.10.10 um 15:03
    Hallo,
    ich kann leider nur bestätigen dass all diese genannten Symptome bei sehr starken Stress zum Teil gleichzeitig auftreten. Nehmt diese Symptome - und wenn es nur einer ist - nicht auf die "leichte Schulter". Man bekommt sie leider nur schwer wieder weg und leicht wieder, wenn man es darauf anlegt. Letztendlich führt alles darauf hinaus, dass sich der Geist, die Seele und der Körper dringend beruhigen müssen. Und das WIE ist meist so ne Sache!

    An alle Leidensgenossen - der Stress ist es nicht wert!

  • roxie
    am 05.10.10 um 12:19
    Liebe Hedi,

    Sie haben recht, hier sind uns beim Übertragen zwei Fehler unterlaufen. Danke für den Hinweis - ist korrigiert!

    Herzliche Grüße,
    Ihr BRIGITTE.de-Team

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