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Beim Training dem Stress davonlaufen

Stress Joggen

Der Stress geht, die Ideen kommen - mit diesem Training für mehr Ausgeglichenheit und Kreativität. Probiert es aus: Lauft dem Stress davon.

Schlaue Köpfe laufen, egal ob Topmanager, Erfolgsautorin oder Professorin. Warum wohl? Weil sie eine der erstaunlichsten Erfahrungen gemacht haben: Beim Training geht der Stress, die Ideen kommen. Zwangsläufig.

So funktioniert das Laufprogramm für den Kick im Kopf

Der entscheidende Punkt: freie Bahn für die Gedanken. Weg mit den Stresshormonen, die das Hirn blockieren. Wenn Sie Ihre kleinen grauen Zellen anregen möchten, mehr Ideen zu entwickeln, müssen Sie Stresshormone abbauen - am besten durch Bewegung. Oder möchten Sie geduldig warten, bis die natürliche Halbwertszeit die Botenstoffe im Blut verschwinden lässt? Nach rund einer Stunde Laufen unterstützt der Körper Sie in der Anti-Stressarbeit: Er schüttet vermehrt Endorphine aus, die körpereigenen Glückshormone.

Aber keine Angst, so lange müssen Sie gar nicht laufen für den Kick im Kopf. Dreimal die Woche mindestens 30 Minuten würden schon reichen, um das Herz-Kreislauf-System zu trainieren, plus eine Sprinteinheit für die starke Durchblutung des Gehirns. Darauf kommt es nämlich an: Studien haben ergeben, dass ein gut trainiertes Herz-Kreislauf-System eine erhöhte Blut- und Sauerstoffzufuhr zum Kopf garantiert. Dadurch haben Jogger ein besseres Erinnerungsvermögen und lernen leichter. Außerdem steigt ihre Konzentrationsfähigkeit.

Ihren Trainingplan für zwei Monate finden Sie hier:

Balance und Ideen Teil I

Balance und Ideen Teil II

Hinweis: Um die Dateien öffnen zu können, benötigen Sie den "Acrobat-Reader". Sie können das Programm hier kostenlos herunterladen.

Locker, sehr locker, etwas schneller? Was ist mit diesen Angaben im Trainingsplan gemeint? Die Erklärung finden Sie hier:

Ihre ideale Trainings-Herzfrequenz

Um Ihre richtige Laufgeschwindigkeit zu finden, müssen Sie Ihre Ruhe- und Ihre maximale Herzfrequenz kennen.

So messen Sie Ihre Herzfrequenz: Fühlen Sie mit Zeige- und Mittelfinger an der Halsschlagader oder an der Innenseite des Handgelenks Ihren Puls. Zählen Sie für eine Minute die Schläge. Einfacher geht es mit einer Pulsmessuhr, die den Herzschlag auch während des Laufens anzeigt.

So messen Sie Ihre Ruhe-Herzfrequenz: Messen Sie über mehrere Tage vor dem Aufstehen Ihre Herzfrequenz. Errechnen Sie den Mittelwert.

So messen Sie Ihre maximale Herzfrequenz: Am besten nutzen Sie dazu eine Pulsmessuhr. Wärmen Sie sich fünf bis zehn Minuten leicht laufend oder gehend auf. Beginnen Sie mit lockerem Joggen (Sie sollten sich dabei unterhalten können). Steigern Sie jede Minute Ihr Tempo, so dass Ihre Herzfrequenz jeweils um etwa zehn Schläge ansteigt. Können Sie sich nicht mehr steigern oder werden Arme und Beine schwer, versuchen Sie einen Endspurt von 20 Sekunden. Messen Sie dann Ihren Pulswert, das ist Ihre maximale Herzfrequenz. Für ein lockeres Ausdauertraining rechnen Sie mit der Formel: (maximale Herzfrequenz Ruhe-Herzfrequenz) x 0,6 + Ruhe-Herzfrequenz = Ideale Trainings-Herzfrequenz Rechenbeispiel: (19065) x 0,6 + 65 = 140.

Definition der Laufgeschwindigkeit

  • sehr locker = 80-90 Prozent der errechneten idealen Trainings-Herzfrequenz
  • locker = errechnete optimale Trainings-Herzfrequenz
  • etwas schneller = 10 Prozent schneller als die Trainings-Herzfrequenz
  • an der Schwelle = 20 Prozent schneller als die Trainings-Herzfrequenz
  • schnell = 25-30 Prozent schneller als die Trainings-Herzfrequenz

Foto: Masterfile

Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ich laufe auch gern!

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