Entspannung für Kopf und Muskeln

Endlose Besprechungen, langweilige Vorträge, Stunden im Wartezimmer - Strecken und Dehnen wäre jetzt gut. Geht aber nicht, zu viele Zuschauer. Hilfe für Kopf und Muskeln bringen diese kleine Übungen, die kaum auffallen.

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Gegen Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich

Setzen Sie sich aufrecht auf das vordere Drittel des Stuhls. Fassen Sie mit beiden Händen rechts und links unter die Sitzfläche. Nehmen Sie die Schultern etwas zurück und ziehen Sie sie dann Richtung Ohren – die Bewegung ist minimal, die Muskelspannung im Schulterbereich maximal. Richten Sie den Oberkörper dabei nach vorn und gleichzeitig etwas nach oben auf. Halten Sie die Anspannung zehn Sekunden, atmen Sie weiter und lassen Sie dann langsam locker. Lösen Sie die Hände vom Stuhl und schütteln Sie Arme und Schultern etwas aus.

Das bringt's: sorgt für bessere Durchblutung des Nackens und des Schultergürtels.

Besser zuhören

Ziehen Sie beide Ohrmuscheln mit Daumen und Zeigefinger sanft von innen nach außen, als wollten Sie die Ohren zwei Nummern größer machen. Streichen Sie von ganz oben behutsam am Ohrrand bis nach unten zu den Ohrläppchen. Wiederholen Sie die Übung mindestens dreimal.

Das bringt's: aktiviert das Kurzzeitgedächtnis, erhöht das Hörvermögen und fördert abstraktes Denken.

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  • Text: Petra Otto
    BRIGITTE 17/05
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