Endlich gut schlafen

Foto: Getty Images

Sandra S., 35, aus Hannover, ist Mutter von sechsjährigen Zwillingsmädchen und in Teilzeit als Bürokauffrau tätig. Gern würde sie mehr tun für die Familie, den Job, die Freunde. Dafür aber ist sie schon morgens viel zu schlapp. Denn ihre Nächte sind nicht erholsam. Ihr größter Wunsch: Endlich gut schlafen.

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In diesem Artikel:

Die Ausgangssituation

Sandra S.: Bürokauffrau und Mutter, 35, aus Hannover

Sandra S.: Bürokauffrau und Mutter, 35, aus Hannover

An die Zeit, in der Sandra richtig gut geschlafen hat, kann sie sich kaum noch erinnern. Als ihre Zwillinge zu früh zur Welt kamen, begann die nächtliche Unruhe. Die beschäftigt sie bis heute. Jede Nacht ist sie mindestens zweimal wach, wandert durchs Haus, schaut nach den Kindern. Einschlafen kann sie danach nur schwer wieder. Wacht sie morgens auf, ist sie gerädert, hat dicke Augenränder und keine Lust zum Aufstehen. Gleichzeitig aber ist sie angespannt und steht unter Druck: Trotz der Müdigkeit möchte sie alles bestmöglich erledigen.

Doch das schlappe Gefühl bleibt den ganzen Tag. Ihre ganze Kraft braucht Sandra für die liebevolle Betreuung der Kinder und für den Haushalt. Da ihr Mann in der Woche beruflich eingespannt ist, steht sie vor vielen Aufgaben allein. Außerdem arbeitet sie zehn Stunden die Woche als Bürokauffrau. Ist abends alles aufgeräumt, sind die Kinder im Bett, belohnt sie sich meist mit Fernsehen, Eis oder Chips. Und geht irgendwann mit ungutem Gefühl zu Bett. Wie schön wäre es, abends nicht mehr verkrampft zu denken: "Hoffentlich kann ich heute besser schlafen" - und morgens mit Elan in den Tag zu starten.

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  • BRIGITTE BALANCE Heft 03/07
    Text: Stefanie Wiggenhorn
    Fotos: Getty Images, Max Missal (2) Privat (3)
Letzte Kommentare
  • susanne breidenbach
    am 09.01.12 um 21:20
    liebe brigitte,
    was mich verwundert ist, dass eine ganz simple "methode" gar nicht erwähnt wird: ipod nutzen!
    ich hatte so ziemlich alle probleme: nicht einschlafen. oder mitten in der nacht wachwerden, viel zu früh hellwach & erschöpft zugleich sein. gerne in stresssituationen natürlich. der stress, der hinzukam, war die not schlafen zu müssen, damit man anderntags fitt sei. die affenhorde von nutzlosen, sich im kreise drehenden gedanken und sorgen zu vollkommen unwichtigen dingen - nicht abzustellen.

    heute habe ich meinen ipod unter dem kopfkissen, darauf eine wunderbare hörbuch bibliothek. damit habe ich herrliche nächte mit tollen büchern und lesestimmen verbracht. liege entspannt im warmen bett, störe meinen mann nicht.
    alternativ den ton ganz leise stellen - schall und wahn von faulkner wählen, das wirkt sofort einschläfernd. kein stress schlafen zu müssen, evtl müde aber nicht schlecht gelaunt & erschöpft zu sein. man entspannt sich einfach & hat eine gute ze

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