Yoga lernen - aber wie?

Sie wollen Yoga lernen, wissen aber nicht wie? Die wichtigsten Tipps und die besten Gründe für den Einstieg.

Auch wenn es viele unterschiedliche Yoga-Stile mit verschiedenen Schwerpunkten gibt, in allen Varianten spielen Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemtechniken) und Entspannungsübungen eine Rolle. Ob Sonnengruß, Kobra oder Baum - die Asanas werden für eine bestimmte Zeit, zum Beispiel mehrere Atemzüge lang, gehalten oder als dynamische Bewegungsreihe synchron mit dem Atemrhythmus absolviert.

Yogastunden enden mit einer Abschlussmeditation, in der man auf eine gedankliche Reise durch den Körper geht, die Aufmerksamkeit auf Bilder oder Gedanken lenkt, eine Bewegungsabfolge wiederholt oder sich ganz auf den Atem konzentriert.

Yoga lernen - worauf muss ich achten?

  • Unbedingt mit einem Lehrer beginnen, damit man sich nicht überstrapaziert. Wichtig: Er sollte eine langjährige Ausbildung absolviert haben, und Sie sollten sich bei ihm wohlfühlen. Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland veröffentlicht die Adressen von gut ausgebildeten Lehrern.
  • Bloß nichts erzwingen: Wenn eine Übung (Asana) wehtut oder Sie sich schwindelig fühlen, hören Sie damit auf. Üben sollten Sie auch nicht, wenn Sie sich krank fühlen.
  • Achtung während der Periode: Frauen sollten gucken, ob sie die Übungen in dieser Zeit gut vertragen. Im Zweifel lieber den Lehrer fragen.
  • Bequeme Kleidung, Socken statt Schuhe und eine weiche Unterlage (wird oft gestellt) - mehr ist für Yoga nicht nötig.
  • Generell gilt: Zwei Stunden vor dem Üben sollten Sie nichts essen.

Was Yoga alles kann, wenn man es regelmäßig macht

(Ein Mal die Woche Yoga ist gut, täglich 20 Minuten sind ideal):

Vier Vorurteile gegen Yoga

Ein Artikel aus BRIGITTE Balance Text: Hannah Gollier, Michaela Rose

Wer hier schreibt:

Michaela Rose

Kommentare (4)

Kommentare (4)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Zu Ihrem Beitrag, Männer mögen eher Sportarten die Muskeln aufbauen, möchte ich

    entschieden protestieren ! Denn, Yoga baut die lange Muskulatur auf, also diese die

    für Ausdauer steht, im Gegensatz zur kurzen Muskulatur (Gewichte stemmen), die zwar den Muskel äusserlich aufbaut, aber kräftemässig nicht zu vergleichen ist.



    (Yoga ist nichts für Männer!

    Stimmt schon, Kerle mögen eher Sportarten, die Muskeln aufbauen, bei denen der Schweiß rinnt und bei denen sie sich messen können. 80 Prozent der Yogabegeisterten sind hierzulande deshalb Frauen. Aber: Mindestens 40 Prozent der Yogalehrer sind männlich. Und so ein gut durchtrainierter Yogakörper ist nun wahrlich nicht zu verachten ...)
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Liebe/r b.brusch,



    Der Artikel in der FAZ bezieht sich auf den amerikanischen Wissenschaftsjournalisten William Broad und sein Buch "The Science of Yoga", das bereits Anfang 2012 in Auszügen in der New York Times erschienen ist und eine Diskussion zu den Gefahren von Yoga ausgelöst hat.

    Wir haben das Thema in BRIGITTE Heft 13/2012 aufgegriffen und den Orthopäden und Autor Dr. Martin Marianowicz dazu befragt. Der Experte befürwortet die Mischung aus Dehnung, Kräftigung und Schulung des Körperbewusstseins beim Yoga und hält sie unter anderem bei Rückenproblemen für absolut sinnvoll. Vorausgesetzt man beachtet die Grundsätze, die für jede Sportart gelten: Yoga nicht extrem betreiben, berücksichtigen, was dem Körper gut tut und bei Erkrankungen bestimmte Bewegungen vermeiden (z.B. bei Ischias-Problemen den Rücken nicht extrem dehnen) - und das bei Bedarf vorher mit dem eigenen Arzt oder einem gut ausgebildeten Trainer besprechen.



    Ihr BRIGITTE.de-Team



  • Anonymer User
    Anonymer User
    schade,wenn der Artikel die einzige Einstiegslektüre bleibt....

    viel wichtiger sind ein guter Lehrer und die eigene Achtsamkeit
  • Anonymer User
    Anonymer User
    bitte vor dem yogaeinstieg den kritischen artikel in der faz vom 26.06.2012 "der körper hält viel aus" lesen
Bild Montagsnl

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