Was Meditation bewirkt - sieben großartige Effekte

Was Meditation bewirkt, wurde in den letzten zehn Jahren intensiv erforscht. In diesen 7 Bereichen sind die positiven Wirkungen bewiesen.

Stress

Ein achtwöchiger MBSR-Kurs mindert Stress ebenso gut wie etablierte Entspannungsmethoden (zum Beispiel Autogenes Training). Gleichzeitig reduziert das Achtsamkeitstraining Ängstlichkeit und Grübeln. Das führt zum Beispiel bei Brustkrebs-Patientinnen zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität.

Asthma

Obwohl das MBSR-Programm keinen Einfluss auf die Lungenfunktion hat, verbessert es signifikant die Lebensqualität der Patienten - und das sogar noch ein Jahr nach Abschluss des Kurses.

Schmerzen

Achtsamkeitstraining ermöglicht eine neue Einstellung zu Dauerschmerz. Hirnscans zeigen, dass unangenehme Reize zwar genauso intensiv, aber dennoch als deutlich weniger belastend wahrgenommen werden. Der Effekt: Die Betroffenen haben einen wesentlich geringeren Bedarf an Medikamenten.

Essstörungen

Das so genannte MB-EAT-Programm - eine Kombination aus MBSR und Informationen zu Ernährung und Essverhalten - reduziert die Zahl der Fressattacken bei Patientinnen von vier auf anderthalb pro Woche.

Depressionen

Achtsamkeitstraining in Verbindung mit einer Verhaltenstherapie senkt bei Menschen, die bereits mindestens drei depressive Episoden hatten, die Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall um die Hälfte.

Schlafprobleme

Auch wer unter Ein- oder Durchschlafproblemen leidet, profitiert von einem Meditationskurs. Dessen Wirkung ist genauso groß, wie wenn jede Nacht Schlaftabletten eingenommen werden würden.

Anti-Aging

Achtsamkeitsmeditation aktiviert das Enzym Telomerase. Im Verlauf des Lebens verkürzen sich die so genannten Telomere - das sind bestimmte Strukturen an den Enden der Chromosomen. Die Telomerase kann sie wiederherstellen. Intensives Meditieren verlangsamt über diesen Mechanismus möglicherweise auch den Alterungsprozess des Körpers.

Text: Diana Helfrich Ein Artikel aus BRIGITTE

Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Das kann ich nur bestätigen. Mein Heilungsprozess wurde damit erheblich verbessert.

    Mein Bedarf an Medikamenten wurde drastisch reduziert. Auch hat sich die Einstellung

    zu negativen Einflüssen... verändert. Man neigt weniger zu kopflosen Verhaltensweisen. Man lernt Ruhe zu bewahren und das Beste aus der Situation zu machen.
Bild Montagsnl

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