Special Fasten - Verzicht, der glücklich macht
Starkes Doppel: Yoga und Fasten

Starkes Doppel: Yoga und Fasten

Den Kopf klar kriegen, den Körper entgiften. Dafür bietet sich eine Woche Fasten-Yoga an. Hier unser Programm mit den passenden Übungen für morgens und abends.

Fasten in einer Klinik vom Feinsten, in schöner Umgebung und guter Luft - davon können viele nur träumen. Doch eine kurze Fastenperiode lässt sich auch in den Alltag integrieren. Dabei sollte nicht das Hungern im Vordergrund stehen, sondern der Blick nach innen, das Aufspüren der wichtigsten Bedürfnisse, unabhängig von der Nahrungsaufnahme.

Und weil es beim Yoga um das gleiche Prinzip geht - äußere Eindrücke ausblenden, geistige Klarheit erlangen -, lässt sich das Fasten wunderbar mit gezielten Yoga-Übungen kombinieren. Außerdem macht erst Bewegung das Entgiften richtig effektiv, weil sie den Kreislauf stärkt und den Stoffwechsel auf Trab bringt. Für unser Programm wäre es ideal, wenn Sie eine Woche Freizeit und Ruhe hätten und den Tagesablauf ganz nach Ihrer momentanen Verfassung richten könnten. Falls Sie aber arbeiten müssen: Gönnen Sie sich Pausen, und wählen Sie eine Woche, in der Ihr Job Sie nicht über die Maßen fordert.

Für alle Übungen gilt: Muten Sie sich nicht zu viel zu. Ganz nach Gefühl können Sie entweder schon am ersten Fastentag alle Übungen ausführen. Oder Sie steigern sich langsam und machen jeden Tag eine Yoga-Übung mehr. Horchen Sie in sich hinein, wonach Ihnen ist.

Wichtig: Trinken Sie während der gesamten Fastenzeit Kräutertee und stilles, möglichst abgekochtes Wasser, pro Tag zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Um Übelkeit zu vermeiden, am besten morgens mit ein bis zwei Tassen Brennnesseltee beginnen, dann über den Tag verteilt Wasser und Mariendisteltee trinken - der unterstützt die Leberreinigung.

Fasten-Yoga: Drei Übungen für den Morgen

Sich ausbalancieren

Starkes Doppel: Yoga und Fasten

So geht's: Ausfallschritt, linkes Bein nach vorn in einen stabilen Stand. Das rechte Bein sollte völlig gestreckt sein. Dann den Oberkörper aufrichten und beide Arme parallel nach vorn strecken. Die Hände falten und die Zeigefinger ausstrecken. Beide Arme langsam nach oben führen und diese Stellung fünf tiefe Atemzüge lang halten. Dann Seitenwechsel, rechtes Bein vor usw.

Das bringt's: Diese Übung gibt inneren Halt und Balance. Gut für Menschen, die gern mehr Durchsetzungskraft hätten und sich vielleicht auch mit dem Fasten anfänglich schwer tun.

Den Kreislauf aktivieren

Starkes Doppel: Yoga und Fasten

So geht's: Auf die Fersen setzen und die Arme nach vorn ausstrecken, Schultern Richtung Boden drücken ("das Blatt"). Zwei Atemzüge lang halten. Dann wie eine Katze in die Bank gehen, Blick nach vorn gerichtet. In den Vierfüßlerstand wechseln, die Fersen auf den Boden drücken, so dass der Körper ein umgekehrtes V bildet ("der Hund"). Der Kopf hängt locker herunter. Diese Position zwei tiefe Atemzüge lang halten und zum Blatt zurückkehren. Die gesamte Abfolge fünf- bis achtmal wiederholen.

Das bringt's: Der Kreislauf kommt in Schwung, und die Über-Kopf- Haltung fördert die Durchblutung des Kopfes. Durch den Wechsel der verschiedenen Positionen werden speziell das Becken und der untere Rücken beweglicher - gut für die Verdauung.

Die Durchblutung fördern

Starkes Doppel: Yoga und Fasten

So geht's: Auf den Rücken legen, Beine angewinkelt. Kopf und Oberkörper anheben, Arme ausstrecken und mit den Händen langsam die Oberschenkel entlangstreichen bis zu den Knien. Die Stellung zwei Atemzüge lang halten, dann den Oberkörper wieder absenken. Fünf- bis achtmal wiederholen.

Das bringt's: Stärkt die Bauchmuskulatur und verbessert die Durchblutung im Bauchraum.

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