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Tierkreiszeichen

Astrologie
Sternzeichen Fische: Wanderer zwischen zwei Welten

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BRIGITTE.de: Mit wem ist der Fisch gern zusammen?

Roswitha Broszath: Sehr häufig mit dem eigenen Zeichen, denn Fische wissen um ihre Empfindlichkeiten, wissen, wo es weh tut, und auf diese Stellen werden sie nicht einschlagen. Und sie lassen sich gegenseitig viel Raum, weil Fische, wie die Fische im Meer, sehr viel Bewegung brauchen und Raum für ihre Streifzüge. Nicht, weil der Fisch unbedingt untreu ist, sklavisch treu ist er allerdings auch nicht.

Fisch und Zwillinge ist eine Spannung, trotzdem fühlen sich die beiden oft sehr stark zueinander hingezogen. Diese Konstellation ist eine Beziehung für Fortgeschrittene, weil man sich den Spannungen stellen muss: Der Fisch ist eher ein Fantast und nicht so konkret, der Zwilling will immer alles rationalisieren, analysieren, konkretisieren. Was sie verbindet, ist die Dualität des Wesens, die sie beide besitzen.

Fisch und Löwe ist schwierig, weil der Löwe denkt, der Fisch sei ein Jammerlappen. Und wenn jemand zu dick aufträgt, kann der Fisch seinen Selbstwert verlieren. Nicht, weil er schwach ist, sondern weil er sich immer selbst hinterfragt, was andere Tierkreiszeichen, wie eben der Löwe, nicht so stark tun.

Magisch zueinander hingezogen fühlen sich Fische und Skorpion, eine große Liebe. Beide haben Seelentiefe und Empfindsamkeit, beide haben die Hinwendung zur Mystik und zu spirituellen Bereichen. Sie verbindet eine tiefe Leidenschaft. Und den Skorpion reizt ganz besonders, dass der Fisch immer etwas Rätselhaftes behält.

Fische und Wassermann fühlen sich auch seelenverwandt, weil sie sich beide für spirituelle Bereiche interessieren. Beide können außerdem gut antizipieren, haben diese besondere Wahrnehmung.

Fische und Schütze haben ähnliche Energien, auch durch ihr Interesse für Philosophie, Religion und Weltanschauungen. Der Fisch sucht ein spirituelles Gottesbild, der Schütze ein philosophisches. Über diese Themen können die beiden tagelang reden.

Fische und Waage ist übrigens auch ein Erfolgsmodell, weil beide einen ausgeprägten Schönheitssinn und das Bedürfnis nach einem ästhetischen Leben haben. Beide sind musische Zeichen, können zusammen in die Oper gehen, was Fische lieben, oder Vernissagen besuchen. Und sie sind beide sehr behutsam im Umgang mit anderen, schlagen keine tiefen Wunden, was etwa die Beziehung zwischen Fisch und Widder schwierig machen kann, weil der Fisch sehr kränkbar ist und der Widder sehr ehrlich sein kann - manchmal ein bisschen überschießend ehrlich. Das wird ein Fisch nicht so gut wegstecken.

In der Partnerschaft ist es für den Fisch ideal, wenn der andere ein bisschen praktisch veranlagt ist. Behördengänge und ähnliches liegen Fischen nämlich überhaupt nicht, auch Absagen erteilen können sie nicht gut. Der Fisch hat zwar unglaublich viele Begabungen, aber es hapert bei ihm manchmal an der Umsetzung. Auf seine großartigen Visionen folgt oft ein verzagtes: "Lässt sich das auch alles umsetzen?". Als Fisch muss man gucken, dass man nicht in Träumen steckenbleibt. Ab einem bestimmten Entwicklungsstand aber starten Fische richtig durch.

BRIGITTE.de: Der Schatten der Fische ist ...

Roswitha Broszath: ... die Macht. In der Psychologie gibt es den Begriff der bösen Demut. Guten Menschen, wie es Fische häufig sind, kann man ja nichts abschlagen und dadurch bekommen sie sehr viel Macht. Als Fisch muss man aufpassen, dass man nicht subtil Druck auf andere ausübt. Fische haben durch ihre charismatische Art eine suggestive Kraft, den anderen zu beeinflussen und ihn in eine Richtung zu bringen, in die er gar nicht will, auch wenn Fische es in der Regel immer gut mit dem anderen meinen.

Der krasseste Schatten der Fische ist die Grausamkeit. Wenn sie extrem überfordert sind, sich in die Ecke gedrängt oder ausgenutzt fühlen, können sie regelrecht um sich schlagen. Fische haben sehr viel vom Meer: Stille, Anmut, aber manchmal eben auch die zerstörerische Kraft.

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  • Interview: Katharina Wantoch
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