Roswitha Broszath
BRIGITTE.de: Unter einem Krebs kann sich jeder etwas vorstellen. Aber finden wir unsere Vorstellung des Krebses so auch am Himmel wieder?
Roswitha Broszath: Das Sternzeichen Krebs ist ein bisschen eingezwängt zwischen Zwillinge und Löwe und besteht aus einem Sternenhaufen, der - mit etwas Fantasie betrachtet - einem Krebs gleicht. In Ägypten war der Krebs, wie wir ihn hier als Tierkreiszeichen kennen, der Scarabäus. Der heilige Käfer, der für die Unsterblichkeit und das Symbol der Wiedergeburt steht, wird dem Zeichen auch noch mehr gerecht. Der Krebs ist der Hüter der Seelen und ein tief mystisches Zeichen. Spirituell gesehen führt und leitet er die Seelen auf ihrem Weg von den Sternen zurück ins Irdische und hilft, wieder zu inkarnieren.
BRIGITTE.de: Das Tier Krebs hat sein "Haus" immer dabei, geht gern mal nicht den direkten Weg und gilt als Einsiedler. Gibt es da Parallelen zu dem Tierkreiszeichen Krebs?
Roswitha Broszath: Der Krebs ist weder ein Wasser- noch ein Landbewohner, sondern ein Grenzgänger, der sich zwischen beiden Bereichen hin- und herbewegt und in beiden zu Hause ist. Wie der Einsiedlerkrebs hat er schon die Tendenz, sich in seine Schale zurückzuziehen, um dort Schutz und Geborgenheit zu suchen. Aber sobald der Krebs aus seiner Schale herausgewachsen ist, sucht er sich eine größere, neue Schale. Krebse erschaffen sich je nach Anforderung neu. Sie haben eine enorme Kraft, die aus der Seele kommt und die bei ihnen viel stärker ist als die Kraft des Körpers.
Der Krebs ist statisch und wandlungsfähig zugleich. Im Bewusstsein, im Verhalten, in der Beziehung zu anderen Menschen und im Beruf entwickelt er sich immer weiter. In den Phasen des Übergangs ist der Krebs besonders empfindlich, weil er dann seine alte Schale verliert und sich schutzlos fühlt. Doch sobald er seine neue Schale aufgebaut hat, ist er sehr viel abgegrenzter und wehrhafter.
Der Krebs ist ein sehr schöpferisches Zeichen. Krebsfrauen besinnen sich zunächst oft auf die erste Schöpfung, das heißt, sie bekommen Kinder. Erst wenn die Kinder auf einem guten Weg sind, kann die Krebsfrau ihre schöpferische Energie anderweitig nutzen - zum Beispiel für ihre künstlerischen Fähigkeiten. Krebsfrauen sind begnadete Malerinnen mit einer großen Schaffenskraft, aber sie werden sich dem erst ganz und gar - ein typischer Krebsbegriff - hingeben, wenn sie wissen, dass sie ihre Kinder unbesorgt ins Leben ziehen lassen können. Wobei ihnen das Loslassen immer schwer fallen wird.













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am um
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Lucia
am 31.12.11 um 11:50
also ich finde die beschreibungen sehr gut , weil sie sehr ausführlich sind und zum großen teil auch stimmen einfach perfekt. !!
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oli
am 05.12.11 um 14:48
Diese Beschreibung der Sternzeichen ist so ganz anders als die herkömmlichen.
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Luna
am 29.06.11 um 10:43
Diese Beschreibung, wie auch die anderer Sternzeichen, finde ich das Beste, was es über sternzeihen zu lesen gibt. Sie ist detailliert, berücksichtigt viele Apekte und besonders das Partnerschaftshoroskop finde ich sehr fundiert! Während andere, obeflächliche Horoskope grundsätzlich z.B. alle Wasserzeichen als miteinander harmonierend beschreiben, ist es hier anders und - aus meiner Erfahrung - stimmig! Als KrebsIn war ich z.B. mit einem Fische-Mann verheiratet - es war die Katastrophe! Keine offene Aussprache möglich, der Fisch, der bekanntlich in vielerlei Arten zu finden ist - windet sich, legt sich nicht fest .... und das konnte ich gar nicht leiden! Ich brauche eine klare Sprache mit Hand und Fuss - na gut, liegt vielleicht an meinem Stier-Aszendenten, oder aber an dem Geborgenheits-Bedürfnis. Denn mit ausweichenden Worten kann ich nix anfangen :-(
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Balea
am 31.03.11 um 13:21
Ein sehr schöner Text über den Krebs. Ich bin selbst in diesem Sternzeichen geboren. Bei mir stimmt allerdings nur ca. 50 Prozent von dem Geschriebenen. Denn: keine Kinder, weder weich noch besonders weiblich, sondern groß und sportlich, kann Gegebenheiten nur schlecht annehmen, wenig Geduld. Nicht besitzergreifend oder gar "verschlingend", lege mich in der Partnerschaft eher ungern richtig fest. Liebe ist für mich ein Mysterium, ich verausgabe mich keinesfalls für andere, d.h. ich gebe zwar, aber nur sehr dosiert. Kein Helferberuf. Spreche gern über meine Gefühle und Konflikte. Es stimmt aber: hohe Empfindsamkeit, aber auch durchsetzungsstark, rebellisch, kämpferisch. Launisch mit schnell wechselnden Lebensansichten und Bedürfnissen. Der Hang zum Selbstzerstörung ist da, auch in Beziehungen. Die Angaben zur Gesundheit stimmen, Wasser mag ich auch sehr, Partner-Sternzeichen stimmen bis auf den Löwen. Halte Geld zusammen aus Angst vor Mangel. Einfühlungsvermögen und psycho
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Hermione
am 03.07.09 um 17:23
Hallo,
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Anita
am 23.06.09 um 08:47
Also ich bin ein Krebs - hier in diesem Arikel finde ich mich in sehr vielen Punkten wieder. Sei es in der Empfindsamkeit, das mit dem Zurückziehen , der Malerei und selbst der Beruf stimmt. Was ich noch ergänzen möchte , manchmal leiden wir auch unter unserer sensiblen Seite . Ich möchte nicht so empfindlich sein, da ich auch merke das ich andere dadurch missverstehe und verletze , aber leider fällt es uns auch unheimlich schwer über diesen Schatten zu springen. Auch möchte ich ergänzen , da wir Krebse auch sehr Harmoniebedürftig sind, stimmt die Harmonie in der Beziehung zu hause oder im Beruf nicht, können wir richtig krank sein. Was sich schlagartig ändert wenn alles wieder richtig läuft.
mehr (6)Ich bin seit einigen Tagen auf der Suche nach einer Charakterisierung für das Sternzeichen Krebs die nachvollziehbar ist ,und ins wirkliche Leben übertragbar.
Auch erkenne ich mich hier selbst sehr viel mehr wieder als bei den üblichen Astroportalen.(bin Jungfrau)
Also: Kompliment für dieses Horoskop!
ich habe diese astrologische Betrachtung meines Sternzeichens mit großem Interesse gelesen und war überrascht - wirklich mal was anderes und nicht so oberflächlich - von wegen immer der hyperempfindliche Krebs. Wir können wirklich wehrhaft sein!!!! Bei mir hat das aber ein bisschen gedauert - erst so ab ca. Mitte 30 fing das an. Aber dann, halllloooo!!! Und zäh sind wir! Ja, o.k. nachtragend auch - so ein bisschen Auge um Auge...Zahn...leider. Ja, stimmt, irgendwie erfinden wir uns neu, so ein bisschen wie der Phönix aus der Asche. Wir sind nicht zu unterschätzen! Ja, o. k. diese Kritiksucht....die wir vllt so haben...o.k. da kann was dran sein. Das geb ich ein bisschen zu.
Mein Kompliment an Roswitha Broszath, ich lese wirklich gerne von Ihr!