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Astrologie
Sternzeichen Krebs: Die Grenzgänger

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BRIGITTE.de: Für Genuss gibt der Stier gern Geld aus. Macht der Krebs da mit?

Roswitha Broszath: Der Krebs hält das Geld schon noch mehr zusammen, weil er große Angst vor Mangel hat. Geld ist ja auch eine Absicherung gegen Widrigkeiten von Außen. Und der schutzbedürftige Krebs wird zusehen, dass er sich ein Polster zulegt, zumal er nicht sehr abgegrenzt ist. Doch es gibt Momente, in denen speziell die Krebsfrau sich auch mal etwas Teures leistet. Krebse geben unheimlich viel, sind überwiegend in Helferberufen zu finden. Wer anderen permanent nährende und aufbauende Energie zukommen lässt, kann sich dabei ganz schön verausgaben und schnell auch mal das Gefühl haben: "Ich gebe immer nur und bekomme nichts." Dass man sich in dieser Situation auch mal ein Luxusstück leistet, ist nachvollziehbar.

BRIGITTE.de: Welche Berufe sind es genau, die den Krebs anziehen?

Roswitha Broszath: Der Krebs hat eine große psychologische Begabung und ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, was ihn für Helferberufe prädestiniert. Krebse spüren den Konflikt, ohne dass der andere darüber reden muss. Und weil der Krebs selbst nur ungern über seine Konflikte spricht, kann er leicht enträtseln, was unausgesprochen im Raum steht. Ganz häufig sind Krebse Sozialarbeiter. Sie haben außerdem eine besondere Begabung für Körpertherapie, arbeiten mit systemischen Therapien wie Familientherapie und Gestalttherapie.

Natürlich haben Krebse noch andere bevorzugte Berufsfelder. Sie können zum Beispiel besonders gut Geld verwalten. Auch künstlerische Berufe liegen ihnen. Trotzdem stehen beratende Berufe an erster Stelle. Hebamme und Erzieher etwa sind auch typische Krebsberufe.

Krebsgeborene interessieren sich sehr für Ernährung. Landen sie in der Gastronomie, haben sie häufig ein Café oder Restaurant, in dem Bio-Ernährung angeboten wird. Krebse sorgen gern auf der körperlichen Ebene für andere Menschen.

BRIGITTE.de: Bleiben sie dadurch selbst manchmal auf der Strecke?

Roswitha Broszath: Das nicht, aber durch dieses Sich-Verströmen-für-andere entsteht der Schatten des Krebses, die Kritiksucht. Krebse können andere sehr verschleiert kritisieren oder Komplimente machen, die gleichzeitig eine Abwertung beinhalten. Eine typische Situation wäre zum Beispiel: Jemand besteht ein Examen, und der Krebs gratuliert dazu mit den Worten "Oh, das hätte ich Dir überhaupt nicht zugetraut." Krebse neigen dazu, ihre Kritik aus dem Moment der Überforderung und dem Gefühl, einfach zu kurz zu kommen, anzubringen.

Manipulieren können Krebse auch gut. Das ist ebenfalls ein Schatten. Alle Wasserzeichen neigen zu innerem Groll aufgrund der Überforderung, in die sie sich aber selber reinbringen. Deshalb ist es gerade in Helferberufen gut, ab und zu Supervision zu machen und zu prüfen, ob man sich in ungute Muster verstrickt hat.

Durch das tiefe Einfühlen in andere hat der Krebs eine große seelische Macht, weil er die Gefühle seines Gegenübers leicht entschlüsseln kann. Aber mit dieser Macht gehen Krebse in aller Regel sehr behutsam um, weil sie verantwortungsvolle Menschen sind.

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  • Interview: Katharina Wantoch Illustration: Ralf Nitmann
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