Sternzeichen Krebs: Die Grenzgänger

Menschen mit Sternzeichen Krebs leben zwischen Wasser und Land, zwischen Gefühl und Verstand. Roswitha Broszath entschlüsselt das Geheimnis der Krebse.

22.6 - 22.7

Positive Eigenschaften

  • empfindsam
  • geheimnisvoll
  • große Seelenkraft
  • gefühlsbetont
  • willensstark

Herausforderungen

  • launisch
  • rebellisch
  • besitzergreifend

Welche Partner passen zum Sternzeichen Krebs?

Das Sternzeichen Krebs ergänzt sich gut mit dem Sternzeichen Steinbock, vorausgesetzt, die beiden lassen sich so, wie sie sind und versuchen nicht, sich gegenseitig zu ändern. Gut passt der Krebs zum Sternzeichen Skorpion, denn seine Dominanz fordert ihn heraus - auch in Sachen Erotik, bei der es sehr leidenschaftlich zugehen kann. Mit dem Sternzeichen Fische wird es zwar sehr gefühlvoll, aber es fehlt die Reibung. Auch eine Beziehung mit dem Sternzeichen Waage ist schwierig, denn die Waagen lassen sich nicht zum Eigentum machen.

Und die anderen Sternzeichen? Das verrät das große Partnerhoroskop, die Astro-Ampel.

Besonderheit

Das Liebesmotto vom Krebs heißt: "Stark wie der Tod ist die Liebe"

Das große Interview mit Star-Astrologin Roswitha Broszath zum Sternzeichen Krebs

  Roswitha Broszath

Roswitha Broszath

BRIGITTE.de: Unter einem Krebs kann sich jeder etwas vorstellen. Aber finden wir unsere Vorstellung des Krebses so auch am Himmel wieder?

Roswitha Broszath: Das Sternzeichen Krebs ist ein bisschen eingezwängt zwischen Zwillinge und Löwe und besteht aus einem Sternenhaufen, der - mit etwas Fantasie betrachtet - einem Krebs gleicht. In Ägypten war der Krebs, wie wir ihn hier als Tierkreiszeichen kennen, der Scarabäus. Der heilige Käfer, der für die Unsterblichkeit und das Symbol der Wiedergeburt steht, wird dem Zeichen auch noch mehr gerecht. Der Krebs ist der Hüter der Seelen und ein tief mystisches Zeichen. Spirituell gesehen führt und leitet er die Seelen auf ihrem Weg von den Sternen zurück ins Irdische und hilft, wieder zu inkarnieren.

BRIGITTE.de: Das Tier Krebs hat sein "Haus" immer dabei, geht gern mal nicht den direkten Weg und gilt als Einsiedler. Gibt es da Parallelen zu dem Tierkreiszeichen Krebs?

Roswitha Broszath: Der Krebs ist weder ein Wasser- noch ein Landbewohner, sondern ein Grenzgänger, der sich zwischen beiden Bereichen hin- und herbewegt und in beiden zu Hause ist. Wie der Einsiedlerkrebs hat er schon die Tendenz, sich in seine Schale zurückzuziehen, um dort Schutz und Geborgenheit zu suchen. Aber sobald der Krebs aus seiner Schale herausgewachsen ist, sucht er sich eine größere, neue Schale. Krebse erschaffen sich je nach Anforderung neu. Sie haben eine enorme Kraft, die aus der Seele kommt und die bei ihnen viel stärker ist als die Kraft des Körpers.

Der Krebs ist statisch und wandlungsfähig zugleich. Im Bewusstsein, im Verhalten, in der Beziehung zu anderen Menschen und im Beruf entwickelt er sich immer weiter. In den Phasen des Übergangs ist der Krebs besonders empfindlich, weil er dann seine alte Schale verliert und sich schutzlos fühlt. Doch sobald er seine neue Schale aufgebaut hat, ist er sehr viel abgegrenzter und wehrhafter.

Der Krebs ist ein sehr schöpferisches Zeichen. Krebsfrauen besinnen sich zunächst oft auf die erste Schöpfung, das heißt, sie bekommen Kinder. Erst wenn die Kinder auf einem guten Weg sind, kann die Krebsfrau ihre schöpferische Energie anderweitig nutzen - zum Beispiel für ihre künstlerischen Fähigkeiten. Krebsfrauen sind begnadete Malerinnen mit einer großen Schaffenskraft, aber sie werden sich dem erst ganz und gar - ein typischer Krebsbegriff - hingeben, wenn sie wissen, dass sie ihre Kinder unbesorgt ins Leben ziehen lassen können. Wobei ihnen das Loslassen immer schwer fallen wird.

BRIGITTE.de: Von Krebsen heißt es schnell mal, sie seien schwach und weich.

Roswitha Broszath: Kaum ein Tierkreiszeichen wird so verkannt wie der Krebs, der so vielschichtig und so geheimnisvoll ist. Krebse sind nicht schwach, sondern empfindsam, was nicht das gleiche ist. Gerade sensible Menschen leben aus der Essenz der Seele - und die vermittelt eine feine Widerstandskraft im Umgang mit Schwierigkeiten. Krebse sind kränkbar, und sie haben die Tendenz über Kränkungen nicht zu sprechen, was das Zusammenleben manchmal schwierig macht. Ein Krebs muss immer erst mit sich selbst im Reinen sein, die Dinge erstmal von allen Seiten betrachten. Erst dann kann er mit seinen Gefühlen nach Außen gehen.

Für den Krebs ist das Gefühl stärker als die Logik, das Herz stärker als der Verstand. Sie bewegen sich, wie gesagt, zwischen Land und Wasser. Psychologisch steht das Wasser ja für Gefühl und das Land für Standfestigkeit. Der Krebs ist in beiden Bereichen zu Hause, aber die Gefühlsebene, das weiche Hinterfragen, ist ihm näher. In dem Gedicht von Brecht über Lao Tse heißt es:

"Daß das weiche Wasser in Bewegung Mit der Zeit den harten Stein besiegt. Du verstehst, das Harte unterliegt."

Die Quintessenz, dass das Harte unterliegt, entspricht der Weisheit des Krebses.

BRIGITTE.de: Ist das auch sein Motto?

Roswitha Broszath: Ja, das ist das eine Motto des Krebses. Das andere Motto ist eine zen-buddhistische Weisheit, die besagt, dass nur ein Handeln aus dem Zustand des vollkommenen Annehmens einer Situation sinnvoll ist. Und das können Krebse. Sie können Situationen absolut annehmen und mit der Energie mitgehen. Krebse wissen, dass Prozesse eine gewisse Reifedauer brauchen. Wenn sie zum Beispiel einen Menschen haben wollen, können sie geduldig abwarten, bis sie ihn tatsächlich bekommen. Wenn Krebse etwas wollen, dann wollen sie es auch.

BRIGITTE.de: Was wollen Krebse für eine Beziehung führen?

Roswitha Broszath: In Beziehungen können Krebse festhaltend, verschlingend und Besitz ergreifend sein. Man sagt, was ein Krebs in seinen Zangen hat, gibt er nie wieder her. Es sei denn, er will es nicht mehr. Krebsgeborene geben in Beziehungen alles, sie haben eine große Liebeskraft. In der Bibel gibt es das Hohelied der Liebe, in dem es heißt: "Stark wie der Tod ist die Liebe". Das ist auch ein Krebs-Motto. Ihre Liebeskraft befähigt Krebse zu allem, sie fordern aber auch alles. Ein bisschen lieben, das gibt es für sie nicht.

BRIGITTE.de: Und wen liebt der Krebs?

Roswitha Broszath: Propagiert wird immer, dass die Wasserzeichen am besten zum Krebs passen, aber das stimmt so nicht.

Fisch und Krebs

ist eine zu gefühlvolle, zu psychologische Angelegenheit. Das ist zu wässrig, da fehlt die Reibung.

Schön ist dagegen die Kombination

Krebs - Skorpion

, obwohl hier auch zwei Wasserzeichen zusammenkommen. Der Skorpion hat etwas Animalisches und Dominantes, ist konfliktbereit Das fordert den Krebs heraus, setzt bei ihm aber auch eine Entwicklung in Gang. Erotisch kann es hier richtig zur Sache gehen - und das ist in beider Sinne.

Krebs und Krebs

ist keine so gute Kombination. Der Krebs ist das Zeichen der Sonnenwende, die es zum einen im Winter gibt und jetzt, zur Zeit des Krebses. Bei der Sonnenwende haben wir Stillstand. Und der Krebs muss aufpassen, dass er nicht in Stillstand gerät. Krebse ziehen zum Beispiel nicht gern um, fürchten Veränderungen, weil sie wissen, dass sie, sobald sie ihre Schale weggeben, schutzlos sind. Krebse haben große Verlustängste, die häufig in der Kindheit begründet liegen. Sie haben ein besonderes Karma mit den Eltern, sind oft sehr gefordert in der Familie, fühlen sich verantwortlich für das Leid der Eltern und werden von ihnen häufig unverhältnismäßig stark gehalten. Manchmal ist es so, dass Krebse, die ja ganz viel Geborgenheit und ein Zuhause brauchen, ein besonderes Schicksal haben: Sei es, dass sie von Tanten großgezogen oder dass sie zur Adoption freigegeben werden. Diese Prägung aus der Kindheit wirkt sich unter anderem auf die Beziehungsfähigkeit des Krebses aus.

BRIGITTE.de: Mit welchem Zeichen klappt das Zusammenleben besser als mit dem eigenen?

Roswitha Broszath:

Krebs und Löwe

passen eigentlich perfekt zusammen, allerdings nur, wenn die Frau die Krebsrolle übernimmt und der Mann der Löwe ist. Dann ergänzen sich die beiden sehr schön. Sie müssen nur darauf achten, dass der Löwe mit seiner Dominanz und starken Selbstdarstellung den etwas im Hintergrund bleibenden Krebs nicht überlagert.

Krebs und Jungfrau

mögen sich, weil sie beide eine große psychologische Begabung haben und sich in der Außenwelt gern ein bisschen vorsichtig bewegen. Gerade der Krebs muss das auch, weil er so empfindsam ist.

Krebs und Waage

ist eine schwierige Kombination. Der Krebs braucht den Schutz des Hauses, muss immer - auch im übertragenden Sinne - wissen, wo er Zuhause ist, Die Waage dagegen ist gern unterwegs, besucht Vernissagen, zeigt sich in der Öffentlichkeit und möchte dabei auch ein bisschen glänzen. Außerdem haben Beziehungen für eine Waage keine so haftende Qualität. Die Waage braucht zwar die Spiegelung im anderen, lässt sich aber mit Sicherheit nicht zum Eigentum machen.

Krebs und Schütze

sind auch sehr unterschiedlich. Der Krebs bewegt sich gern in seinem Seelenhaus, reflektiert und hinterfragt. Der Schütze aber ist ein Weltreisender, der sehr viel unterwegs ist. Beide Zeichen haben außerdem eine ganz unterschiedliche Erotik. Ein Schütze kann sich nicht auf einen Menschen allein konzentrieren, während der Krebs genau das braucht. Er kann nicht teilen.

Krebs und Steinbock

ist eine Opposition, d.h. die zwei Tierkreiszeichen stehen sich genau gegenüber, können sich aber auch ergänzen. Was diese beiden verbindet, ist das Bedürfnis, Traditionen zu wahren. Sie können eine spannende Beziehung führen, vorausgesetzt, sie lassen den anderen so, wie er ist und versuchen nicht, ihn zu ändern. Der Steinbock kann nicht erwarten, dass der Krebs so wie er in die Welt hinausgeht und alle Herausforderungen besteht. Im Gegensatz zum Krebs kann der Steinbock über seine inneren Konflikte reden und muss sehr viel Geduld mit dem Krebs haben, der in dieser Hinsicht ein anderes Tempo hat - oder sich eben gar nicht mitteilt.

Wassermann

und Krebs sind sehr unterschiedlich. Sie haben zwar beide eine soziale Ader, sind offen für Berufe, die mit Helfen zu tun haben, aber der Wassermann ist allergisch gegen jedwede Vereinnahmungsversuche - und der Krebs kann nicht mit dem Gefühl leben, dass diese Unverbindlichkeit eine undurchdringliche Mauer ist.

Krebs und Widder

ist auch eine schwierige Variante. Der Widder ist ein stürmischer Zeitgenosse, der die Welt erobern will und auch andere Menschen. Ein Widder lässt sich nicht so fest ins eigene Leben einbinden, wie der Krebs es gern hätte. Außerdem ist der Widder ein ganz großer Sportfan, während für den Krebs eher gilt: "Sport ist Mord". Diese Konstellation erfordert eine Menge Toleranz.

Ganz anders sieht es bei

Krebs und Stier

aus. Sie verbindet viel: die Hinwendung zum Besitz etwa oder die besondere Begabung, mit Geld umzugehen. Beide lieben Geborgenheit, haben Verständnis füreinander und mögen eine ausgeprägte, gefühlvolle Erotik.

BRIGITTE.de: Für Genuss gibt der Stier gern Geld aus. Macht der Krebs da mit?

Roswitha Broszath: Der Krebs hält das Geld schon noch mehr zusammen, weil er große Angst vor Mangel hat. Geld ist ja auch eine Absicherung gegen Widrigkeiten von Außen. Und der schutzbedürftige Krebs wird zusehen, dass er sich ein Polster zulegt, zumal er nicht sehr abgegrenzt ist. Doch es gibt Momente, in denen speziell die Krebsfrau sich auch mal etwas Teures leistet. Krebse geben unheimlich viel, sind überwiegend in Helferberufen zu finden. Wer anderen permanent nährende und aufbauende Energie zukommen lässt, kann sich dabei ganz schön verausgaben und schnell auch mal das Gefühl haben: "Ich gebe immer nur und bekomme nichts." Dass man sich in dieser Situation auch mal ein Luxusstück leistet, ist nachvollziehbar.

BRIGITTE.de: Welche Berufe sind es genau, die den Krebs anziehen?

Roswitha Broszath: Der Krebs hat eine große psychologische Begabung und ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, was ihn für Helferberufe prädestiniert. Krebse spüren den Konflikt, ohne dass der andere darüber reden muss. Und weil der Krebs selbst nur ungern über seine Konflikte spricht, kann er leicht enträtseln, was unausgesprochen im Raum steht. Ganz häufig sind Krebse Sozialarbeiter. Sie haben außerdem eine besondere Begabung für Körpertherapie, arbeiten mit systemischen Therapien wie Familientherapie und Gestalttherapie.

Natürlich haben Krebse noch andere bevorzugte Berufsfelder. Sie können zum Beispiel besonders gut Geld verwalten. Auch künstlerische Berufe liegen ihnen. Trotzdem stehen beratende Berufe an erster Stelle. Hebamme und Erzieher etwa sind auch typische Krebsberufe.

Krebsgeborene interessieren sich sehr für Ernährung. Landen sie in der Gastronomie, haben sie häufig ein Café oder Restaurant, in dem Bio-Ernährung angeboten wird. Krebse sorgen gern auf der körperlichen Ebene für andere Menschen.

BRIGITTE.de: Bleiben sie dadurch selbst manchmal auf der Strecke?

Roswitha Broszath: Das nicht, aber durch dieses Sich-Verströmen-für-andere entsteht der Schatten des Krebses, die Kritiksucht. Krebse können andere sehr verschleiert kritisieren oder Komplimente machen, die gleichzeitig eine Abwertung beinhalten. Eine typische Situation wäre zum Beispiel: Jemand besteht ein Examen, und der Krebs gratuliert dazu mit den Worten "Oh, das hätte ich Dir überhaupt nicht zugetraut." Krebse neigen dazu, ihre Kritik aus dem Moment der Überforderung und dem Gefühl, einfach zu kurz zu kommen, anzubringen.

Manipulieren können Krebse auch gut. Das ist ebenfalls ein Schatten. Alle Wasserzeichen neigen zu innerem Groll aufgrund der Überforderung, in die sie sich aber selber reinbringen. Deshalb ist es gerade in Helferberufen gut, ab und zu Supervision zu machen und zu prüfen, ob man sich in ungute Muster verstrickt hat.

Durch das tiefe Einfühlen in andere hat der Krebs eine große seelische Macht, weil er die Gefühle seines Gegenübers leicht entschlüsseln kann. Aber mit dieser Macht gehen Krebse in aller Regel sehr behutsam um, weil sie verantwortungsvolle Menschen sind.

BRIGITTE.de: Gibt es Eigenschaften, die speziell die Krebsfrau charakterisieren?

Roswitha Broszath: Krebsfrauen sind oft stärker als Krebsmänner. Krebs ist das weiblichste aller Tierkreiszeichen. Wir alle haben weibliche und männliche Anteile in uns, aber Krebsmänner haben eine sehr ausgeprägte weibliche Seite. Deswegen haben sie es im Leben oft schwerer, sich durchzusetzen und müssen ihre männliche Seite sehr stark aktivieren. Spannenderweise pflegen Krebsmänner überwiegend und gern Freundschaften mit Frauen.

Krebsfrauen wiederum haben interessanterweise einen stärkeren Zugang zu den männlichen Anteilen. Sie sind oft erstaunlich durchsetzungsstark, rebellisch, kämpferisch, haben eine ganz andere Seite, als man vermuten würde. Was sie aber auch haben, ist ein wechselndes Stimmungsbild, das dem Mond entspricht, dem Herrscher des Krebses. Krebsfrauen sprechen auf jeden Reiz an, können auch mal ein bisschen launisch sein und halten andere mit ihren reichen, wechselnden Lebensansichten und Bedürfnissen auf Trab.

BRIGITTE.de: Spiegelt sich das Weiche des Krebses im Aussehen wieder?

Roswitha Broszath: Man sagt, dass Krebse ein rundes Gesicht haben, dem Mond entsprechend. Das haben sie tatsächlich häufig, wenn der Aszendent in Krebs ist. Generell haben Krebse aber schon weiche Gesichtszüge. Ein schönes Krebsbild ist die Venus von Botticelli.

BRIGITTE.de: Durchaus eine Prominente. Welche anderen prominenten Krebse kennen wir denn?

Roswitha Broszath: Eine ganz typische Krebsfrau war Lady Di mit ihrem gesenkten Kopf und diesem Blick von unten. Bei ihr konnte man noch etwas sehen, das bei Krebsen häufig vorkommen kann: einen Hang zum Selbstzerstörerischen. Sie hat sich oft mit Menschen eingelassen, die ihr nicht gut getan haben. Sei es Prinz Charles oder am Ende Dodi Al Fayed.

Angela Merkel ist auch ein Krebs. Bei ihr kommen zwar ganz andere Energien zum Tragen, denn ihre Sonne steht in Konjunktion mit Uranus, wodurch eine deutliche Spur Wassermann dazu kommt. Weitere prominente Vertreterinnen sind Pamela Anderson, Diane Kruger, Gina Lollobrigida, Anne-Sophie Mutter und Gisele Bündchen. Meryl Streep ist auch Krebs, hat aber kein typisches Krebsgesicht. Bei Dolly Dollar mit ihrem großen Busen kann man gut sehen, dass die weibliche Brust zum Krebs gehört.

Prinz William ist genau wie seine Mutter auch Krebs und hat ihren Charme geerbt. Einige weitere prominente Krebse sind Tom Cruise, Tom Hanks, Donald Sutherland, Alfred Biolek und Sylvester Stallone, bei dem man den Eindruck hat, dass er durch seine Rollen seine Männlichkeit besonders herausstellen möchte.

BRIGITTE.de: Worauf muss der Krebs in Sachen Gesundheit achten?

Roswitha Broszath: Krebse neigen zu Erkrankungen des Lymphsystems, haben häufig Lymphschwellungen. Von der Konstitution her ist der Krebs Lymphatiker, hat oft mit Mandelentzündungen oder Erkältungen zu kämpfen. Krebse sind gesundheitlich nicht so stabil, weil sie eben auch auf der körperlichen Ebene empfindsam sind. Das heißt aber nicht, dass sie Hypochonder sind, wie gern behauptet wird. Häufig haben Krebse einen empfindlichen Magen - typisch für jemanden, der viel runterschluckt. Bei Krebsen geht alles sehr tief, deshalb können Krankheiten auch die Organe treffen. Anfällig sind bei Frauen außerdem Brust und Eierstöcke, bei den Männern die Hoden.

Krebse haben viele Allergien, die sich über die Schleimhäute bemerkbar machen, also Heuschnupfen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die Entzündungen in Magen und Darm hervorrufen können und bei Krebsen vor allem Ödeme. Dazu neigen sie, auch mit den Begleiterscheinungen des PMS haben Krebsfrauen oft besonders zu tun.

Zum Lymphatiker gehört das blaue Auge. In der Irisdiagnose heißt es: Ein blaues Auge, ein schlaues Auge, weil diese Menschen trotz ihrer Empfindlichkeiten steinalt werden, denn sie achten sehr auf sich. Wenn sie zum Beispiel ein Nahrungsmittel nicht vertragen, orientieren sie sich um. Wenn ihnen das Weggehen nicht gut tut, bleiben sie zu Hause. Andere ziehen ihr Programm durch, egal, welche Signale der Körper aussendet. Das untergräbt die Gesundheit viel mehr, als wenn man eine empfindliche Gesundheit hat, aber klug genug ist, nicht dagegen anzugehen.

BRIGITTE.de: Für Sport ist ein Krebs weniger zu begeistern, haben wir schon gehört. Was macht er dann gern in seiner Freizeit?

Roswitha Broszath: Er hat eine besondere Begabung für Malerei, auch Seidenmalerei, und generell für die Arbeit mit fließenden Materialien. Außerdem sammeln Krebse gern Muscheln oder Herzsteine und stellen damit Schmuck her. Wenn Sport, dann mag der Krebs tänzerische, fließende Bewegungen und weiche Wassersportarten wie Wasserballett. Das Element Wasser hat für Wasserzeichen eine heilende und harmonisierende Energie. Die nutzt auch der Krebs für sich.

Interview: Katharina Wantoch

Wer hier schreibt:

Kommentare (28)

Kommentare (28)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Die Sternbilder habe nichts mit den Tierkreiszeichen zu tun!
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ich stelle gerade fest, wie sehr Krebsfrau ich bin. Schon toll was so alles passt was hier steht. Und auch diese ganz besondere Liebe zu einem Skorpion durfte ich einmal genießen...
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Vielen Dank genaue Beschreibung meiner Person
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Liebe Seiya, liebe Edith,

    in unserer Astro-Ampel http://www.brigitte.de/horoskop/astro-ampel/ finden Sie eine ausführliche Analyse zu Krebs und Zwilling. Schauen Sie gern einmal rein.

    Herzliche Grüße,

    Ihr BRIGITTE-Team
  • Anonymer User
    Anonymer User
    schade dasnicht angegeben worden ist, wie gut zwilling und krebs zusammen passt. hätte mich jetzt sehr arg interessiert :)
Bild Montagsnl

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