Astrologie
Sternzeichen Löwe: Zum Showstar geboren

BRIGITTE.de: Also liegt im Herzen des Löwen aber gleichzeitig auch eine gesundheitliche Schwachstelle?

Roswitha Broszath: Ja, Herz, Blutkreislauf und Rücken sind beim Löwen anfällig. Bezogen auf den Rücken erlebt man häufig, dass Löwen sich nicht bücken. Wenn ihnen etwas herunterfällt, warten sie, bis jemand anders es aufhebt. Dabei würde ihnen das Bücken, also Bewegung, so gut tun.

Und wenn Löwen in Situationen geraten, aus denen sie heraus möchten, aber nicht wissen, wie, reagieren sie häufig mit Herzrhythmusstörungen. Löwen neigen auch zu Herzenge, Angina pectoris und allen möglichen Befindlichkeitsstörungen am Herzen.

Freude nährt bekanntlich das Herz, deswegen muss der Löwe viel Schönes angucken und unternehmen, um sein Herz zu stärken. Der Löwe hat eine elementare Angst vor Enttäuschung. Auf sie kann er mit einem gebrochenen Herzen reagieren, was nach neuster Erkenntnis tatsächlich eine Krankheit ist. Sie heißt ganz wörtlich Broken-Heart-Syndrom.

Löwen leiden sehr darunter, wenn sich das Licht der Sonne verdunkelt. Sie können starke Depressionen haben und dadurch sehr bitter werden. Als homöopathisches Mittel hilft dem Löwen häufig Aurum, das ist das homöopathische Konstitutionsmittel, das Löwe zugeordnet ist, auch Gold als Metall gehört zu Löwe.

BRIGITTE.de: Beim Beruf klang schon ein Löwe-Motto an: "Mach nie etwas selber, was Du auch anderen übertragen kannst". Gibt es ein weiteres Motto?

Roswitha Broszath: "Wie Du kommst gegangen, so Du wirst empfangen", ist auch typisch Löwe, weil es ihm so wichtig ist, sich richtig darzustellen. Und typisch Löwe ist auch: "Wer sich kleinmacht, muss sich nicht wundern, wenn er auch so behandelt wird." Einem Löwen geht es immer um den Wert, darum, dass der Wert geachtet wird.

BRIGITTE.de: Und der Schatten des Löwen zeigt sich dann, wenn er seinen eigenen Wert zu hoch einschätzt?

Roswitha Broszath: Ein Löwe muss lernen, mit dem zufrieden zu sein, was er ist. Das ist schon großartig genug. Das muss er nicht noch übertreffen.

Es gibt Löwen, insbesondere Löwe-Frauen, die ihre Kraft nicht so zu leben wagen, vor allem die künstlerische Begabung. Häufig soll dann der Partner diese Seite für sie ausleben. Das macht den Löwen aber auf Dauer innerlich bitter. Dann zeigt sich sein Schatten, weil das eigene Potenzial nicht ausgedrückt wird. Unter diesen Umständen kann der Löwe auch kleinlich werden und Haarspalterei betreiben, sogar ein bisschen bösartig sein.

Man darf Löwen nicht vorwerfen, dass sie eitel oder selbstverliebt sind. Jedes Tierkreiszeichen hat eine andere Aufgabe in diesem Leben und lebt ein anderes Prinzip. Beim Löwen geht es um die seelische Verausgabung, darum, sich auszuleben über Kunst, darum Individualität und Authentizität zu entwickeln, Strahlkraft zu leben, sich über die künstlerische Arbeit zu verschwenden - und dafür erwartet ein Löwe einfach auch Beifall.

Ein Schatten des Löwen ist der Zynismus, der mit der Angst vor Enttäuschung zu tun hat. Löwen haben ein starkes Bedürfnis, gebraucht zu werden. Daraus resultiert etwas Gönnerhaftes. "Ich weiß alles, ich kann alles. Lass Dich mal von mir an die Hand nehmen". Dadurch können sie in der Partnerschaft etwas sehr Überlagerndes bekommen.

Das Aufschneiden, zu dem Löwen auch manchmal neigen, kommt aus dem Bedürfnis heraus, wichtig zu sein, gebraucht zu werden. Löwen geben sehr viel, können aber nicht gut annehmen, jedenfalls Hilfe nicht. Das würde der Löwe als Schwäche werten - und Schwächen können Löwen nicht zugeben. Die passen nicht in ihr Bild vom strahlenden Siegertypen, und dieses Bild bedienen sie eben hingebungsvoll.

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  • Artikel vom 22.07.2009
    Interview: Katharina Wantoch
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